Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"Im US eine Woche zurück, muss ich mir Sorgen machen?"

Anonym

Frage vom 23.10.2013

Guten Tag,

ich war gestern beim Frauenarzt bei 6+3. Sie hat nur eine leere Fruchthöhle gesehen und nach ihrer Ausmessung wäre ich erst 5+3. Sie sgate ich solle mir erst einmal keine sorgen machen, es könne ja sein, dass sich der Eisprung verschoben hat oder vielleicht auch die Einnistung. Das glaube ich nicht, denn ich habe Ovulationstest gemacht und weiß daher wann der ES war und habe genau 13 Tage später positiv getestet. Wenn sich die Einnistung verschoben hätte, hätte doch der Test noch garnicht anzeigen können oder? Ich habe totale angst, hatte dieses Jahr schon eine MA in der 14 SSW.
Was können sie mi dazu sagen?
Vielen Tina

Antwort vom 24.10.2013

Hallo, der erste US nach Mutterschaftsrichtlinien ist erst für die 9.-11. Woche vorgesehen. Zu dieser Zeit lässt sich anhand der Größe recht genau sagen wie weit die Schwangerschaft ist bzw. ob der errechnete voraussichtliche Geburtstermin mit der Messung überein stimmt. Das liegt deshalb erst um diese Zeit, weil dann alles wirklich groß genug ist, um es genau zu messen.
Mit dem früheren US lässt sich lediglich die Schwangerschaft bestätigen und sagen, dass sie sich in der Gebärmutter angesiedelt hat. Beides ist bei Ihnen der Fall, das bedeutet, dass alles zeitentsprechend in Ordnung ist.
Die Angabe der Schwangerschaftswoche entsprechend der Größe des gemessenen unterliegt einer großen Bandbreite und es wird lediglich der Mittelwert betrachtet. Alles was davon abweicht, ist aber auch in Ordnung.
Wenn der Embryo beispielsweise 2 Millimeter groß ist, dann sind die Frauen im Mittel in der 6+0 Woche. 5% sind aber unter 5+2 und 5% sind weiter als 6+4.
Die Größe der Fruchtblase hat eine noch größere Bandbreite, weil sie ja abhängt von der Flüssigkeitsmenge. Ob und wie viel überhaupt zu sehen ist, hängt entscheidend von Alter und Qualität des Gerätes und von der Qualifikation des Untersuchers/der Untersucherin ab.
Auch wenn Ihre Sorgen nach der traurigen Erfahrung der Fehlgeburt verständlich sind, so bringen häufige Kontrollen jetzt eher Verunsicherung als zusätzliche Sicherheit. Gerade am Anfang der Schwangerschaft braucht es einfach Geduld und Zuversicht.
Das was jetzt sichtbar sein muss ist erkennbar und solange Sie selbst nichts gegenteiliges merken (Schmerzen, Blutungen) können Sie von einer intakten Schwangerschaft ausgehen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, Monika Selow, Hebamme

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