Themenbereich: Stillen

"scheint das Interesse am Essen wieder verloren zu haben"

Anonym

Frage vom 18.11.2013

Hallo,


ich habe ein kleines Problem mit meiner Tochter. Sie ist 13 Monate alt wiegt 13,7kg, wurde voll gestillt, seit sie 6 Monate alt ist ißt sie vom Familientisch (baby led weaning) mit und wird weiterhin gestillt.

Ich habe das Gefühl das sie immer weniger mit ißt, als wenn sie das Interesse verloren hätte. Sie möchte auch wieder viel mehr über Tag an die Brust. Waren schon bei nur noch 1x am Tag und abends zum einschlafen, jetzt sind wir wieder bei 3-4x am Tag.

Ist das ok? Für mich ist es ok, ich stille sie gerne so lange sie mir zeigt das sie es braucht. Aber ich frage mich ob das Essen wegen Inhaltsstoffe etc. Nicht langsam wichtiger ist.

Dann schafft sie es partout nicht länger als zwei Stunden zu schlafen...wird wach und will an die Brust. Ich habe sie immer in den schlaf gestillt. Seit einiger Zeit klappt es aber super das ich sie stille und dann wach ins bett lege (Familienbett) und sie einschläft. Aber nach spätestens 2 Stunden wird sie wach und schafft es nicht alleine. Klar ist es Gewohnheit, aber keine Ahnung wie wir davon weg kommen sollen, zumal das stillen ja gerade eh wieder mehr wird. 


Könnte ich meine Hebamme sonst nochmal kontaktieren? Oder übernimmt die Krankenkasse das nicht mehr?


Antwort vom 20.11.2013

Hallo!
Sie können immer noch Ihre Hebamme kontaktieren über die Definition eines Stillproblems auch nach dem neunten Monat, vorausgesetzt, Sie haben noch nicht alle acht Beratungen verbraucht; unter diesen Bedingungen übernimmt die Krankenkasse die Betreuung. Ihrer Beschreibung nach brauchen Sie sich grundsätzlich keine Sorgen zu machen und Sie selbst scheinen die Situation auch entspannt zu sehen. Vielleicht ist Ihr Kind bereit für ein neues Nahrungsangebot, eine größere Vielfalt am Tisch, vielleicht vermehrte kleine Mahlzeiten, um ihre Neugierde zu wecken. Nach einer Zeit der Krankheit fällt es einigen Kindern schwer, erneut mit Appetit und Lust am Essen zu reagieren. Stillen ist dann insgesamt erst mal wieder einfacher als das Löffeln und Kauen. Eine ausgeprägte, langanhaltende Appetitlosigkeit sollte vom Arzt abgeklärt werden. Da Sie das Reduzieren der Stillmahlzeiten auch vormals schon mit Ihrer Tochter erlebt haben, empfehle ich Ihnen zuversichtlich zu bleiben und weiterhin aufmerksam für die aktuellen Bedürfnisse Ihres Kindes. Vielleicht gibt es einen Grund, einen Entwicklungsschub o.a., warum Ihre Tochter erneut die enge körperliche Nähe zu Ihnen über das Stillen sucht. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme


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