Themenbereich: Milchmenge

"zu wenig Milch nach Plazentarest, Narkose und Milchstau"

Anonym

Frage vom 15.12.2013

hallo.
ich hab ein problem mit dem stillen.
mein sohn ist jetzt 3 und halb monate alt.
anfangs hat das stillen geklappt (stillhütchen weil er meine brustwarze nicht immer erwischt hat und nur teils von der brustwarze im mund hatte - flache brustwarze) doch als er dann 6 wochen alt war hatte ich 2 operationen in 2 tagen (eine curretage wegen einem plazentarest und danach gleich eine blinddarm op) aufgrund das ich in der nakose war konnte ich ihn nicht stillen somit bekam er von meinem mann beba ha pre nahrung.. dann bekam ich eine brustentzündung weil ich durch die nakose nicht stillen konnte und die milch sich zurück gestaut hat so und dann hab ich immer wieder abgepumpt und versucht das ichs wieder hin bekomme zu stillen eine zeit ging es auch doch dann schrie er immer wieder weil er von meiner brust nicht satt geworden war, am ende des stillens hat er 2 mal genukelt da hat er gemerkt das nicht viel kommt weil sie schon leer war und dann lies er los und schrie ich habs immer weiter versucht bis er dann schrie wie am spies so hab ich halt immer nach dem stillen zugefüttert.. und auch abgepumupt..doch meine brust hat nicht mehr als 50 ml abgepumt (linke brust) rechte brust 30 ml doch vor der op habe ich auch hin und wieder abgepumt und da kamen 105ml sogar zusammen (linke75 ml rechte 30ml 1 1/2 stündlich).. nun kommen grade einmal von einer brust 30ml (gesamt 60ml) alle 2-2 1/2 stunden. dazu kommt das problem auch noch dazu das er meine rechte brust verweigert weil von anfang an sehr wenig milch kommt mitlerweile nimmt er sie nie bzw. nur wenn er ganz müde ist oder kurz vorm einschlafen ist.
ich möchte soooo gern weiter stillen das wäre mir sehr wichtig und ich weiß nicht wie ich mehr milch kriege. ich bitte um antwort und hilfe. danke

Antwort vom 19.12.2013

Hallo!
Als erstes empfehle ich Ihnen, nochmals Kontakt zu einer Hebamme bzw. Stillberaterin aufzunehmen. Je nachdem, was Sie schon probiert haben um die Milchbildung zu steigern, gibt es vielleicht noch den ein und anderen zusätzlichen Tipp. Neben verschiedenen Tees, Ölen, spezifischen Medikamenten und Homöopathika gibt es den sog. Bockshornkleesamen, der in Kapseln, nach einem bestimmten Schema genommen, zur Milchsteigerung beitragen kann. Bitte sprechen Sie die Dosierung, die Pump- bzw. Stillhäufigkeit und die möglichen Nebenwirkungen mit einer Fachperson ab. Ihr Stillstart war nicht leicht und nach sechs Wochen hatten Sie ausserdem noch weitere Stillhindernisse zu überwinden. Die ganzen Ereignisse, Narkose, Milchstau- bzw. Brustentzündung und der Plazentarest, stellen für sich alleine schon Erschwernisse dar, die zu einer Verringerung der Milchbildung führen. Da ist sehr viel zusammen gekommen, so dass Ihrem Körper die entsprechenden Hormone nicht ausreichend zur Verfügung standen bzw. die Brustdrüsen nicht entsprechend arbeiten konnten. Deshalb ist es nicht zu unterschätzen, dass Ihr Sohn seitdem dennoch täglich Muttermilch erhält! Inwiefern und mit welchen Maßnahmen sich die Milchmenge noch steigern lässt, müssen Sie vor Ort absprechen. Gut tut es allemal, wenn Sie das persönlich besprechen können, um auch einfach Frust und Druck aus Ihrer anspruchsvollen Stillgeschichte herausnehmen zu können. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme


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