Themenbereich: Schwangerschaft allgemein

"Mönchspfeffer weiter einnehmen?"

Anonym

Frage vom 14.01.2014


Ist es sinnvoll Mönchspfeffer weiterzunehmen?

Ich habe bereits einen Sohn und hatte im Dezember 2012 eine MA in der 6. SSW vermutlich wegen einer Gelbkörperschwäche. Diese wurde dann auch nach der FG bestätigt, da ich Zyklen von 21-23 Tagen hatte, mein Eisprung etwa am 13. Tag stattfand und die zweite Zyklushälfte somit viel zu kurz war. Nachdem wir es fast ein Jahr ohne Erfolg versucht hatten, dass ich wieder schwanger werde, habe ich im November 2013 mit Mönchspfeffer begonnen und bin sofort schwanger geworden. Ich bin jetzt in der 7. SSW und bisher ist alles in Ordnung. Ich habe den Mönchspfeffer wegen der Gelbkörperschwäche bisher auch weitergenommen. Bei der ersten Untersuchung letzte Woche hat mein Frauenarzt gemeint, ich sollte den Mönchspfeffer absetzen, da er jetzt sowieso nichts mehr ausrichten würde, weil er viel zu schwach wäre. Ich dachte, man könnte ihn bis zur 12. SSW zur Unterstützung einnehmen und bin mir nicht sicher, was ich jetzt tun soll. Er hat mit vorgeschlagen, mir Utrogest zu geben. Allerdings war dies bei zwei früheren Versuchen absolut wirkungslos. Der Mönchspfeffer hat seine Wirkung nicht verfehlt und deswegen würde ich ihn aus Angst vor einer erneuten FG ungern zugunsten von Utrogest absetzen. Kann der Mönchspfeffer dem Embryo schaden? Was meinen Sie?

Antwort vom 16.01.2014

Die Gestagen-Wirkung des Medikaments Utrogest ist sicherlich stärker als die von Mönchspfeffer. Trotzdem können Sie gefahrlos das gewohnte Mönchspfefferpräparat bis in die 12. SSW einnehmen. Normalerweise hat bis zur 12. SSW die Plazenta selbst die schwangerschaftserhaltende Funktion so weit übernommen, dass der Gelbkörper keine Funktion mehr hat und auch nicht mehr benötigt wird. Wenn Sie sich damit wohler fühlen als ohne bzw auch wohler als mit Utrogest würde ich dazu tendieren, auf das "Bauchgefühl" zu hören. Alles Gute!

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