Themenbereich: Zyklus und Eisprung

"verlängerter Zyklus und Kinderwunsch"

Anonym

Frage vom 21.02.2014

bei mir geht es um die Thematik des Kinderwunsches.

Ich bin 24 Jahre alt und habe mich nun vor einiger Zeit entschlossen mit Hilfe einer privaten Samenspende (auf Grund eines freundschaftlichen Verhältnisses) ein Kind zu bekommen. Ich selbst habe auch einen Partner, der jedoch bislang eigene leibliche Kinder ablehnt. Mit ihm wohne ich jedoch nicht zusammen und er kann meinen Wunsch zumindest verstehen, fühlt sich für eigene Kinder jedoch lange noch nicht reif genug bzw. weiß gar nicht ob er jemals welche möchte.

Dieses Schritt habe ich sehr genau und langwierig durchdacht. Ich habe auch ein soziales Umfeld das mich hierbei unterstützt sowie einen gesicherten Job.

Vor sechseinhalb Jahren war ich bereits von meinem damaligen Partner schwanger und habe das Kind während der Schwangerschaft leider verloren.

Nun stellt sich bei mir die Problematik, dass ich extrem lange Zyklen habe, die hinzukommender Weise extrem unregelmäßig sind.. im vergangenen Jahr war der kürzeste Zyklus 34 Tage, der längste 60 Tage. Die durchschnittliche Zykluslänge beträgt 51 Tage, Eisprünge finden laut Frauenärztin statt.

Leider ist es nun so, dass es sehr schwer ist bei einem so langen Zyklus den Eisprung herauszufinden, um zumindest die Möglichkeit einer erfolgreichen Befruchtung zu schaffen (hierbei greife ich auf die Tempikurve sowie Eisprungtests zurück). Da ich ja einen privaten Samenspender habe muss ich diese Daten ja doch möglichst genau herausfiltern können, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen.

Gibt es Möglichkeiten den Zyklus positiv zu regulieren? Ich mache täglich Yoga (Luna Yoga sowie Yoga bei Muskelbeschwerden), trinke Zyklustee und nehme vorsorglich Folsäure. Ich ernähre mich zwar vegetarisch, aber gesund und versuche mich ausreichend zu bewegen. Mit Stress versuche ich bestmöglich umzugehen. ;) Bezügliche meines Kinderwunsches gehe ich die Sache möglichst entspannt an, wenn auch der Wunsch natürlich schon lange deutlich präsent ist.
Wäre Mönchspfeffer in dem Fall eine Variante, die auszuprobieren wäre?

Ich weiß, dass es sich bei mir um einen recht ungewöhnliche Thematik handelt und man die Sache bezüglicher einer Samenspende durchaus in Frage stellen kann.
Dennoch wäre ich Ihnen für einen Tip oder eine Anregung sehr dankbar. :)

Mit freundlichen Grüßen


Antwort vom 23.02.2014

Unabhängig von Ihrer "speziellen Zeugungsplanung" erhöhen Sie die Chancen auf einen ES und Befruchtungsmöglichkeit, wenn der Z regelmäßig ungefähr alle 4 Wochen ist. In unserer Rubrik Kinderwunsch finden Sie allerhand naturheilkdl Mittel, um den Zyklus zu regulieren. Mit Zyklustee versuchen Sie ja schon, den Z zu regulieren und die Folsäure ist bei geplanter Schw. auch gut geeignet.
Mönchspfeffer wäre für die Zeit ab dem ES, also die 2. Z-Hälfte, geeignet, da er das Gelbkörperhormon unterstützt. Das heißt, Sie sollten wissen, wann der ES stattgefunden hat. Sie sollten das Präparat auch jeweils nach ca 2 Wochen absetzen, damit die Periode einsetzen kann. Evtl können Sie so auch versuchen, den Z in eine halbwegs normal Regelmäßigkeit zu bringen, bevor Sie sich an das befruchtungdexperiment machen. Besser als die Onlinesprechstunde hier kann Sie einE naturheilkundl. orientierte FÄ od HeilpraktikerIn beraten, daher ist meine Empfehlung an Sie, sich vor Ort einen entsprechenden Fachmenschen zu suchen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

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