Themenbereich: Kaiserschnitt

"Pudendus-Neuralgie - Grund für einen Kaiserschnitt?"

Anonym

Frage vom 26.04.2014

Hallo, ich habe folgendes Problem. Bei mir wurde 2007 eine Pudendusneuralgie festgestellt. Hatte schlimme schmerzen in der scheide und nach ewigem hin und her war das die Diagnose. Hab dann bis 2010 Schmerzmittel eingenommen ( lyrica), dann aber abgesetzt wegen starker Nebenwirkungen. Bin seitdem dank einer Ärztin, die mir Procain spritzt ( einmal im Jahr, Neuraltherapie) svhmerzfrei. Nun bin ich schwanger und habe angst, dass eine natürliche Geburt den pudendusnerv wieder so reizt, dass ich danach wieder schlimme schmerzen habe. Alle Ärzte sagen, sie wissen es nicht und raten mir zu KS, meine Hebamme sagt, sie sei überzeugt dass der Nerv keinen schaden nimmt durch eine natürliche Geburt. Haben sie da Erfahrungen?! Danke

Antwort vom 28.04.2014

Nach meinen Recherchen ist die Pudendus-Neuralgie selten und die Ursache meist nicht bekannt. Das heißt, ein Zusammenhang mit (Schwangerschaft und) Geburt scheint eher nicht zu bestehen, sonst wäre eine Häufung in diesem Kontext bestimmt aufgefallen. Ob das allerdings auch für eine bestehende P-N zutrifft, kann man daraus nicht sicher rückschließen. Ich halte durchaus für möglich, dass die Druckverhältnisse unter der Geburt den Zustand verändern - aber evtl könnte sich auch eine Verbesserung einstellen, es muss ja nicht zwangsläufig eine Verschlechterung sein? Ich weiß sicher weniger über dieses Krankheitsbild als Sie und Erfahrungen habe ich keine damit gemacht, daher kann ich leider nur spekulieren. Besprechen Sie nochmal mit Ihrer Hebamme, woher sie die Sicherheit nimmt, dass der Nerv durch die Spontangeburt keinen Schden nimmt und am besten sprechen Sie auch nochmal mit Ihrer Neurologin, die Sie erfolgreich behandelt. Ich wünsche Ihnen alles Gute - tut mir leid, dass ich nicht weiterhelfen kann!

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