Themenbereich: Partnerschaft und Familienleben

"kann morgens nicht mehr Einschlafen vor Hunger"

Anonym

Frage vom 25.12.2014

Hallo,

wir haben ein „Ernährungsproblem“ ;-)

Unser Sohn ist jetzt 11,5 Monate alt, ich habe komplett abgestillt und tagsüber haben wir mit der Ernährung keine Schwierigkeiten. Erst seit kurzer Zeit stille ich ihn morgens nicht mehr. „Früher“ war er zwischen sechs und sieben wach, ich habe gestillt und dann hat er noch mal bis gegen acht, halb neun geschlafen. Jetzt, ohne das Stillen, wacht er auf, ich biete ihm Wasser an (welches er sonst liebend gerne trinkt) er trinkt ein paar Schlücke, aber schläft nicht wieder ein. Wir haben es mit allen möglichen Alternativen probiert, verschiedene Kindermilch, unterschiedliche Milchersatznahrung, unterschiedliche Hersteller und Temperaturen. Wir wissen nun nicht mehr weiter, denn er ist extrem müde, kann aber nicht weiterschlafen, weil er hungrig ist. Somit stehen wir jetzt (zu unchristlichen Zeiten) auf, frühstücken (Brot mit Frischkäse, Milchbrei, Müsli o.ä.) und dann schläft er ohne zu Murren noch mal mindestens eine Stunde. Da ich im Januar wieder arbeiten gehen muss und er in die Kinderkrippe wäre es doch „schöner“, wenn er aufwacht, etwas zu sich nimmt und dann noch mal kurz weiterschläft. In der Krippe hat er nicht die Möglichkeit noch mal zu schlafen und bis zum Mittagschlaf ist es eine lange Zeit.

Was können wir tun?

Schöne Weihnachtsfeiertage
Wünscht

Antwort vom 27.12.2014

Hallo!
Mit Beginn Ihrer Arbeitstätigkeit im neuen Jahr kommt insgesamt eine Zeit der großen Umstellung auf Sie alle zu. Ich vermute, Sie haben allgemein schon eine Vorstellung, wie der neue Tagesablauf insbesondere zeitlich "funktionieren müsste", damit alle Aufgaben bewältigt werden können. Wie die Umsetzung sich dann im Alltag bewährt, wird sich erst noch zeigen müssen. Gleichzeitig kann ich mir vorstellen, dass Sie umgetrieben werden durch die Gedanken an die Arbeit; möglicherweise geht das auch nicht an Ihrem Sohn vorbei. Die unchristlich frühe Frühstückszeit (wie früh?) könnte sich vielleicht sogar als hilfreich herausstellen im Januar. Wie auch immer wieder die Monate vorher, kann es sein, dass Ihr Sohn einen Wachstumsschub durchmacht. Möglicherweise braucht er mehr Zwischenmahlzeiten oder insgesamt größere Mahlzeiten, auch am etwas späteren Abend. Anbieten, Nähren, Kuscheln…Ich kann Ihnen leider nicht "den" Tipp geben zu Ihrer jetzigen Situation. Ihr familiärer Rhythmus wird sich im neuen Jahr sicherlich verändern, und ich empfehle Ihnen einfach abzuwarten, wie sich Schlaf, Aktivität, Gewohnheiten und auch Hunger und Appetit Ihres Sohnes auf die ganzen Veränderungen einstellt. Den neuen Tagesablauf in die Familie zu integrieren ist sicher realistischer als jetzt zwangsweise etwas nach vorne oder hinten zu verschieben. Alles Gute, auch für das Neue Jahr, Inken Hesse, Hebamme

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