Themenbereich: Ernährung in der Stillzeit

"Stillen und vegetarische bzw. vegane Ernährung"

Anonym

Frage vom 11.02.2015

Hallo liebes team
Meine dritte tochter ist mittlerweile 10 wochen alt und seit der geburt wird sie von mir gestillt.ihr geburtsgewich lag bei 3.310gr.und ist jetzt bei knapp 4.600gr.sie wird jede 2std insgesamt. 45min. an beiden bruesten gestillt .seit einpaar tagen weint sie sehr viel und ich habe angst das sue vor lauter hunger weint.meine anderen beiden konnte ich leider nicht stillen wuerde es jetzt gerne aber tun.
Ich lebe seit 10 jahren vegetarisch und seit der letzten schwangerschaft zum teil auch vegan.ich nehme zwar ersatzpreparate trotzdem habe ich angst das sie nicht zunimmt und vorallem nicht satt wird.ich fuettere seit einer woche auch noch eine pre nahrung hab jetzt aber angst das sie sich an die flasche gwoehnt.vielen dank fuer eure antwort

Antwort vom 14.02.2015

Hallo!
Ich empfehle Ihnen, Ihre Hebamme oder eine Stillberaterin nochmals reinzurufen zur Begleitung. Mit der Beobachtung einer Stillmahlzeit sowie dem Wiegen Ihrer Tochter im aktuell wöchentlichen Abstand bekommt man eine Kenntnis über den Gewichtsverlauf und Überblick über die Milchbildung. Möglicherweise war das häufige Stillen die Folge eines Wachstumsschubes am Ende des dritten Monats, vielleicht kommt Ihr Körper aber insgesamt mit der Milchbildung nicht hinterher. Es kann an Ihrer Ernährung liegen, aber auch am Saugverhalten Ihres Kindes (es ist eher ungewöhnlich, dass ein Säugling im Alter Ihrer Tochter so lange an der Brust pro Mahlzeit trinkt; die Mehrzahl ist zu diesem Zeitpunkt effizienter). Im dritten bzw. vierten Stillmonat empfinden fast alle Frauen eine zehrende Zeit, in der sie selbst gut und regelmässig! am Tag genährt sein müssen. Beginnender Vitaminmangel und auch fehlendes Eisen ist oftmals ein Thema. In erster Linie ist bei Ihrer Ernährung anzunehmen, dass Ihnen selbst zur eigenen Versorgung der Vit.B-Komplex fehlt, aber insbesondere auch Eisen, Mineralstoffe, Eiweisse, Zink und Vit. D!
Vit. D und B sollten Sie also sehr genau ersetzen. Besprechen Sie mit einer Fachperson, welche Nahrungsmittel und auch milchbildenden Substanzen nützlich sind, um Ihre eigene Ernährungsform und die Milchbildung zu unterstützen oder evtl. sogar kurzfristiges zusätzliches Pumpen einzuführen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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