Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"ist eine Ausschabung erforderlich?"

Anonym

Frage vom 02.04.2015

Hallo, ich würde gerne wissen, ob noch Hoffnung auf eine intakte Schwangerschaft besteht. Ich hatte im März eine ICSI Behandlung in einem Kinderwunschzentrum. Nach dem Transfer wurden folgende Werte (HCG, Estradiol, Progesteron) erfasst (für mich viel zu engmaschig...):
4. SSW (3 plus 4): 18, 2130, 93
5. SSW (4 plus 0): 88, 2867, 182
6. SSW (5 plus 0): 371, 2262, 222, im Ultraschall war Fruchtblase und vielleicht Dottersack erkennbar
7.SSW (6 plus 1) :3537, 4204, 187, im Ultraschall war nur eine kleine Fruchtblase erkennbar

Aufgrund der Blutergebnisse (geringer HCG Anstieg) wurde mir in der 6. SSW gesagt, dass Ultraschall und HCG nicht zusammenpassen und was nicht in Ordnung wäre. Nach einer für mich unerträglichen Woche Warten wurde mir in der 7.SSW gesagt, dass Ultraschall und Blutwerte einen Abort ankündigen und ich spätestens in einer Woche zur Ausschabung kommen soll. Die Medikamente sollte ich auch sofort absetzen (3x3 tägl. Progestan und 2x1 Estrifam, beides vaginal). Besteht wirklich keine Hoffnung mehr, da doch der HCG stark gestiegen ist?
Ich habe eine Autoimmunthyreoiditis und mein TSH Wert ist in der Zeit seit der Punktion entgleist (von 1,5 auf 6 gestiegen). Könnte das ein Grund für einen Abort sein? Die Schilddrüsenwerte waren für das Kinderwunschzentrum nicht wirklich wichtig.
Ist eine Ausschabung wirklich nötig oder kann ich auf einen natürlichen Abgang warten? Mit welchem Zeitraum muss ich denn da rechnen?

Vielen Dank!

Antwort vom 03.04.2015

Als Hebamme bin ich keine Fachfrau für ICSI-Behandlungen und auch nicht für die Hormonwerte in der frühen Schwangerschaft, so dass ich mit den angegebenen Werten nicht viel anfangen kann. Nach meiner Meinung besteht jedoch kein Grund, eine Ausschabung vorzunehmen, bevor nicht gesichert ist, dass Ihre Schwangerschaft wirklich nicht intakt ist. Ich denke, Sie können erst mal alles so lassen, auch die Medikamente wie verordnet weiter anwenden und abwarten, was passiert. Solange es Ihnen gut geht, muss ein Abgang der (fraglich) nicht intakten Schw. nicht forciert werden. Sollte sich das länger hinziehen, sprechen Sie am besten nochmal mit Ihren behandelnden ÄrztInnen, welche Konsequenzen zu erwarten sind, wenn Sie keine AS machen lassen. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

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