Themenbereich: Stillen

"Abstillen und Übergang zur Flasche"

Anonym

Frage vom 07.07.2015

Hallo , unser Sohn wird voll gestillt. Anfang Oktober fahre ich ein Wochenende mit Freunden weg und mein Mann bleibt beim Kind Zuhause.
Dann ist er 7 Monate alt.
Ich möchte so lange wie möglich weiter stillen !!!
Mit Brei möchte ich erst Mitte Oktober beginnen, wenn ich wieder zuhause bin.
D.h. Ich müsste zur fertigmilchnahrung abstillen , die kennt er eigentl auch schon, weil ich in den ersten Wochen auch mit dieser zufüttern musste !! Aber es muss auch sicher funktionieren , das mein Mann unser Kind satt bekommt mit der Flasche!! Und das ich keine Probleme mit meiner Brust bekomme!

Frage: wann muss ich denn wohl anfangen fertigmilchnahrung per Flasche zuzufüttern?
Am 9. Oktober ist die Fahrt....wie gesagt nur ein einziges Wochenende !!!! Aber ich bin auf ein Oktoberfest und es wird kein Sinn machen, eine Milchpumpe mitzunehmen....

Antwort vom 11.07.2015

Hallo!
Wenn ich Sie richtig verstehe, möchten Sie bis zum 9. Oktober gänzlich abgestillt haben, so dass Sie sich in diesen Tagen bzgl. Milchbildung, Brustspannen oder ähnlichem nicht mehr beschäftigen müssen; bis dahin möchten Sie aber so lange wie möglich stillen. Wann Sie mit dem Abstillen beginnen müssten, lässt sich nicht wirklich berechnen, da es mindestens eine "unsichere" Komponente gibt, nämlich Ihr Kind. Der langsame Übergang von Stillen zur Flasche ist schonend für Sie und Ihre Brust als auch insbesondere für Ihr Kind. Ich empfehle Ihnen also keinen plötzlichen Stillstopp, sondern das Ersetzen der Stillmahlzeit durch die Flasche von Mahlzeit zu Mahlzeit, jeweils über mehrere Tage hinweg. Wie schnell das "funktioniert" ist nicht vorauszusehen, hängt auch ab von der Anzahl der Mahlzeiten, die Ihr Sohn insgesamt in 24 Stunden hat. Die nicht entleerte Brust können Sie nach der Gabe der Flaschenmahlzeit kühlen, evtl. leicht ausmassieren, möglicherweise zusätzlich Salbei- oder Pfefferminztee trinken. Je nachdem, ob Ihr Sohn das Stillen nutzt, um einzuschlafen, werden Sie gleichzeitig herausfinden müssen, was ihm sonst hilft, um in den Schlaf zu finden. Ich vermute, dass Sie eher mit drei Wochen rechnen sollten, um sich und Ihrem Kind genug Zeit für die Anpassung zu geben. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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