Themenbereich: Baby-Alltag

"findet tagsüber schwer in den Schlaf"

Sunny2801
Gelegenheitsclubber (19 Posts)

Frage vom 28.09.2015

Hallo,
Mein Sohn ist jetzt 15 Wochen alt.
Er ist ein total liebes Kind. Wir haben nur einProblem mit dem Schlafen tagsüber. Abends schläft er, nachdem ich ihn gestillt habe und das Gute-Nacht-Lied gesungen habe, im Beistellbett schnell ein.
Tagsüber klappt das leider gar nicht. Obwohl er richtig müde ist (gähnen, Augen reiben, rote Augen) schläft er nur selten ein. Ich stille ihn meistens nochmal und wenn er dann merkt das er weg nickt fängt er an zu quängeln bis hin zum schreien und da lässt er sich nur beruhigen wenn ich hin auf den Arm nehme. Dort schläft er dann aber auch nicht ein.
Ich leg mich dann mit ihm hin und lass ihn nochmal an der Brust Muskeln bis er erschöpft einschläft.Einen Schnuller verweigert er. Wenn wir auswärts sind schläft er somit gar nicht außer beim Spazieren im Kinderwagen.
Was kann ich tun damit er besser tagsüber einschläft.Einen ohne das er sich so in Rage schreit?
Dank

Antwort vom 01.10.2015

Hallo!
Im vierten Lebensmonat ändert sich auch immer wieder das Schlafverhalten eines Säuglings bis er einen neuen Rhythmus gefunden hat. Kurzfristig schaffen es einige Kinder auch nur im Kinderwagen oder Tuch/Tragesack die Kurve in den Schlaf zu bekommen, der so wichtig ist, damit die Übermüdung nicht zu groß wird. Ich empfehle Ihnen zu beobachten wie lang die Zeitabstände sind, in denen Ihr Kind nach dem letzten Schlaf wieder Signale von Müdigkeit zeigt. Es ist hilfreich, diese Abstände genau im Blick zu behalten, um schon kurz vorher jede Form von Ablenkung oder Reiz zu vermeiden bzw. Ihr Kind bewusst in die Entspannung zu führen. Sie geben damit Ihrem Kind vor der Übermüdung die Möglichkeit, entweder selbst in den Schlaf zu finden oder mit wenig Hilfsmitteln zu begleiten. Das Nuckeln an der Brust und auch der immer neue Schluck Muttermilch stimuliert manche Kinder mehr und hält sie wach. Möglicherweise ist bei Ihrem Kind eher die sanfte Bewegung im Kinderwagen hilfreich, als der direkte Körperkontakt mit der Stimulation des Saugens. Ein kurzes Weinen oder auch Aufbäumen des Kindes gegen den Schlaf ist nicht ungewöhnlich und ermöglicht oft erst sich dem Schlaf hinzugeben. Ich rate Ihnen außerdem zu schauen, an welchem Schlafplatz Ihr Sohn kontinuierlich in den Schlaf finden sollte und ob es Ihrem Tagesablauf gut tun könnte mehr Rhythmus und Gleichmässigkeit zu haben. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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