Themenbereich: Geburtseinleitung / Geburtsbeginn

"Ist eine frühe Geburtseinleitung sinnvoll?"

Anonym

Frage vom 04.10.2015

Hmm hatte die Frage eigendlich schon gestellt aber keine Antwort erhalten ! Ich bin 41 Jahre und mit dem 2. Kind schwanger heute 36+4. Meine Große wurde 37+4 eingeleitet aufgrund einer Fascialisparese bei mir. In dieser Schwangerschaft habe ich zu dem schon seit meinem 20. Lebensjahr gut eingestellten hohen Blutdruck noch einen Gestationsdiabetes und muss 20 Einheiten basal Insulin zur Nacht spritzen da nur der nüchtern Zucker betroffen ist. Nun möchte die Oberärztin der Uni Klinik die mich schon die ganze SS hindurch betreut hat in der 38. Woche einleiten da der Zwerg bei 36+0 bereits 3300 g hatte. Nun meine Frage macht das Sinn oder könnte man doch noch warten??

Antwort vom 04.10.2015

Hallo,

bei mehreren Grunderkrankungen ist eine Einschätzung und Beratung übers Internet leider nicht möglich. Es sind einfach zu viele Faktoren, die eine Rolle spielen, so dass nur im persönlichen Gespräch mit Ihnen eine gemeinsame Abwägung der Möglichkeiten mit Vor- und Nachteilen sinnvoll wäre. Sie können sich eine zweite Meinung einholen, entweder von einem anderen Arzt oder Ihrer betreuenden Hebamme. Sie können auch noch mal mit der Oberärztin aus der Klinik reden und sie zu den Alternativen zu einer frühen Einleitung inklusive der Vor- und Nachteile von Einleitung gegenüber Abwarten befragen. Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie dem Rat der Ärztin folgen oder leiber einen eigenen Weg gehen wollen.
Ohne das Vorliegen von Grunderkrankungen wäre eine Einleitung nicht sinnvoll, wenn wie bei Ihnen Bluthochdruck, Diabetes und ein relativ hohes Alter vorliegen, lässt sich schwer einschätzen womit in den letzten Wochen der Schwangerschaft zu rechnen ist.
Ich wünsche Ihnen alles Gute für die weitere Schwangerschaft und die Geburt, Monika Selow

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