Themenbereich: Schwangerschaftsbeschwerden

"Muttermundsverkürzung in der 35. SSW"

Saara
Gelegenheitsclubber (0 Posts)

Frage vom 12.03.2016

Halli Hallo ☺
Ich habe da seit paar Tagen ein Problem nämlich ich bin jetzt in der 35 ssw und das ist mein erstes Kind.
Hatte vor 3 Wochen erfahren das ich eine Muttermund Verkürzung habe, das einzige was ich gesagt bekommen habe war hinlegen und nicht mehr so viel machen.
Fande das etwas Informationslos weil ich eben auch nicht weiß was eine Muttermund Verkürzung ist!
Habe den frauenarzt jetzt auch gewechselt habe aber erst jetzt am Montag ein Termin deshalb die Frage an sie/euch ich habe wenn ich lange stehe oder nur kurz zum Supermarkt gehe ein richtig krasses brennen im bauch an den Seiten des Bauches bis in die Mitte des Bauches und im Unterbauch.
Was könnte des sein? Wehen? Oder doch was schlimmeres zwecks auch der Muttermund Verkürzung :/
Vielen Dank schon mal im voraus für Hilfe

Antwort vom 12.03.2016

Hallo,
eine Muttermundsverkürzung (eigentlich ist es eine Verkürzung des Gebärmutterhalses) kann, wenn sie weiter fortschreitet zu einer Frühgeburt führen. Das Wort "kann" ist hier aber sehr wichtig, weil sich der Gebärmutterhals auch im Laufe der Schwangerschaft verkürzt, wenn es nicht zu einer Frühgeburt kommt und gegen Ende der Schwangerschaft wird es immer normaler, dass er sich ändert. Es ist also trotz der Verkürzung unwahrscheinlich, dass das Kind früher kommt, zumal Ihr Arzt ja keine weiteren Maßnahmen eingeleitet hat (was er getan hätte, wenn es eine bedenkliche Verkürzung mit Öffnung des Muttermundes gewesen wäre). Je näher Sie an den Geburtstermin rücken, desto weniger wichtig ist es zu wissen wie sich der Gebärmutterhals verkürzt, da das Kind ja auch schon außerhalb der Gebärmutter gut lebensfähig wäre.
Ungefähr drei bis vier Wochen vor der Geburt sind außerdem Senkwehen normal. Es kann sein, dass Ihre Beschwerden daher kommen. Das lässt sich aus den wenigen Angaben ohne Untersuchung aber nicht feststellen, so dass Sie dazu erst am Montag näheres erfahren können.
Sie können sich bei Beschwerden auch an eine Hebamme wenden, die Sie beraten und betreuen kann, auch zusätzlich zu den Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie nun an einen auskunkftsfreudigeren Arzt/Ärztin geraten und alles Gute für die weitere Schwangerschaft, Monika Selow

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