Themenbereich: Babyernährung

"mag keinen Tee trinken"

Anonym

Frage vom 29.05.2016

Hallo.
Meine Kleine kam 10 Wochen zu früh, musste aber nur an kg zulegen, ansonsten ist sie ein total fittes Baby....nur schon mal vorab...

Meine Frage.
Seit einem Monat koche ich ihr Brei, den sie auch sehr gern mittags isst.
Morgens gibt es ab und an Frühstücksbrei zum anrühren,mit pürriertem Obst.
Mittlerweile verträgt sie eine Hand voll Lebensmittel, soweit alles super.
Nur mit dem Tee klappt es nicht.
Ich habe damit begonnen die Milch zu verdünnen, wie empfohlen.
Sie will trotzdem keinen Tee trinken..
Fenchel und Kamillentee spuckt sie sofort aus.
Am mama-früchtestilltee nuckelt sie während einer Mahlzeit höchsten drei vier mal dran, dann verweigert sie auch ihn.

Sie ist nun 6 Monate alt.
Von meinem Instinkt her schätze ich sie so ein, dass sie in 1-2 Monaten komplett auf Brei umgestellt ist... Nun wird Mama aber nervös, da sie Tee verweigert und die immerdünner werdende Milch auch.

Als Nebeneffekt, ist sie öfter hungrig und schläft unruhiger, bzw steht nachts wieder auf, was sie eigentlich seit fast 2-3 Monaten nicht gemacht hatte.
Ich ziehe das Programm strikt durch, aber wir arbeiten auch schon seit mehreren Wochen daran.

Hiiiilfeee, was kann ich tun?
Das was ich tue, mache ich das so richtig?
Oder brauche ich aufgrund ihrer Frühgeburt mir in der Hinsicht noch gar keine sorgen machen???

Es gibt hunderte Ratgeber im Internet, die alle immer tolle Tips haben..
Aber in Sachen frühchen steht man doch oft allein da und muss sich zu den Tipps noch einen eigenen Reim machen.daher vertraue ich stets auf mein Gefühl, SOFERN es möglich ist :D

Liebe grüße

Antwort vom 02.06.2016

Hallo!
Ich habe aus Ihrer Beschreibung leider nicht umfassend herausgelesen, was Ihnen wirklich Angst und Sorge macht? Machen Sie sich Sorgen, dass Ihr Kind nicht genug Flüssigkeit erhält, weil sie keinen Tee trinkt? Würde sie denn Wasser trinken? Ein Säugling muss keinen Tee trinken, Fenchel und Kamille schmeckt den allermeisten Kindern sowieso nicht (viele Erwachsene haben aus Kindheitstagen eine Abneigung gegen genau diese Sorten). Lange reicht den Säuglingen die Flüssigkeitsmenge, die sie aus (auch verdünntem, flüssigeren Brei natürlich) Brei und Milch erhalten. Soweit sich der Urin Ihrer Tochter nicht konzentriert und deutlich weniger wird, gibt es keinen Grund sich Gedanken zu machen. Sie selbst sind übrigens dahingehend das wichtige Vorbild, wenn Sie zum Essen oder auch zwischendrin zum Durstlöscher greifen (was prinzipiell ja auch vorzugsweise Wasser sein sollte). Ich kann die Empfehlung zur Milchverdünnung gar nicht nachvollziehen, denn sie ist nicht der Weg dahin Ihr Kind dazu zu bewegen, einfach nur Wasser zu trinken. Erstens braucht Ihr Kind die Inhaltsstoffe aus der Säuglingsmilch (sprich Eiweisse, Kohlenhydrate, Fette sowie Vitamine und Mineralstoffe) dringend für ihr Wachstum, ausserdem ist es normal, dass Milch nach wie vor der Hauptbestandteil ihrer derzeitigen Ernährung ist und die grösste, wichtigste Kalorienquelle. Zweitens schmeckt verdünnte Milch selbstverständlich überhaupt nicht, sättigt und nährt nicht und lässt sie vielleicht deshalb vor Hunger wieder aufwachen. Insgesamt sehe ich aus Ihrer Beschreibung bzgl. der Frühgeburt Ihrer Tochter gar keinen Anhaltspunkt, wohingehend Sie sich Sorgen machen müssten. Sie nimmt die feste Nahrung an, schluckt diese, verdaut und isst gerne. Entsprechend empfehle ich Ihnen, entspannt und ohne Zwang Ihre Tochter weiter an das Essen vom Familientisch heranzuführen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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