Themenbereich: Gesundheit

"nur 3-tägige Stuhlausscheidung beim Neugeborenen "

Anonym

Frage vom 16.06.2016

Hallo.
Meine Tochter ist jetzt 16 Tage alt, seitdem sie eine Woche alt ist füttere ich zu, da meine Milch nicht ausreicht. (Sie hat anfangs nicht zugenommen, eher abgenommen) nachdem wir mit dem zufüttern angefangen haben, hat sie dann auch endlich zugenommen. Ihr Geburtsgewicht lag bei 3450 Gramm jetzt sind wir bei 3900 Gramm. Ich Stille immer wenn sie sich meldet und wenn sie dann danach noch Hunger hat gebe ich ihr zusätzlich die Flasche (Bebivita Pre Nahrung)
Nun meine Frage:
Meine Tochter hat Probleme mit dem Stuhlgang und dadurch auch Blähungen. Ihr letzter Stuhlgang war am 14.6 davor der war am 11.6 also immer so ca. drei Tage keinen Stuhlgang, man merkt das sie Bauchschmerzen hat, sie zieht die Beine an, fängt dann an zu weinen der Bauch grummelt wird hart und sie bekommt teilweise einen ganz roten Kopf. Winde kommen dann meistens aber mehr leider auch nicht. Man merkt das ihr das zu schaffen macht das sie keinen Stuhlgang hat. Wir haben schon probiert ihr ab und zu warmes Wasser zwischen den Mahlzeiten zu geben was leider nicht hilft. Körnerkissen und Bauchmassage mit Blähungssalbe hilft auch nicht. Wir versuchen sie beim pressen zu unterstützen indem wir Ihre Beine anwinkeln zum pressen nur leider kommt dann auch nichts.
Können Sie uns helfen und sagen was vielleicht hilft? Die kleine tut einem immer so leid wenn man sieht wie sie leidet und man nicht wirklich helfen kann.
Achso wenn sie Stuhlgang gehabt hat, ist sie danach erstmal eine Weile entspannter bis es dann wieder drückt und nicht raus kommt. Der Stuhlgang am 14.6 war auch etwas hart also nicht komplett hart aber wie harter Brei, als ich ihr dann die Windel abgemacht habe und sie noch ein bisschen unterstützt habe beim drücken wurde der Stuhlgang der dann noch hinterher kam weicher.

Antwort vom 20.06.2016

Hallo!
Ich empfehle Ihnen mit Ihrer Wochenbetthebamme Ihre bisherigen Maßnahmen zu besprechen. Neben einer körperlichen Untersuchung Ihres Kindes, sollte sie mit Ihnen absprechen, welche weiteren Maßnahmen nötig bzw. hilfreich sind. Gestillten Säuglingen fällt die Ausscheidung deutlich leichter und der Magen-Darm-Trakt ist weniger belastet, weil Muttermilch schneller verdaulich ist. Darum empfehle ich Ihnen mit der Hebamme zu klären, ob und wie Sie die Menge Ihrer Muttermilch noch erhöhen können, ob Ihr Kind aktuell genug zunimmt, ob Sie auf eine andere Marke der Säuglingsnahrung wechseln sollten oder einen Kinderarzt sehen. Alles Gute, Inken Hesse, Hebamme

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