Themenbereich: Entwicklung des Ungeborenen

"Zu wenig zu sehen im Ultraschall?"

Alina1990
Superclubber (256 Posts)

Frage vom 16.08.2016

Ich hätte eine Frage und muss diese jetzt einfach irgendwo los werden. Und zwar bin ich laut Schwangerschaftstest schwanger, am 29.7.16 war ich bei meiner Ärztin und dort konnte sie bis dahin nur eine gut aufgebaute Schleimhaut erkennen und einen kleinen Fleck. Da war ich in der 5. Ssw. Heute (16.8.16)war ich wieder beim Ultraschall und dieses Mal konnte sie die Fruchthöhle und den dottersack erkennen.aber keinen embryo.Da ich bereits eine Fehlgeburt im Mai hatte bin ich sehr ängstlich. Bin ich den überhaupt schwanger? Bei meinen 1. Kind konnte man in der 5. Woche bereits viel mehr sehen. Ich mach mir echt Gedanken😟

Antwort vom 20.08.2016

Hallo, Sie sind auf jeden Fall schwanger. Es ist ganz normal, dass so früh noch wenig zu sehen ist. Die Entwicklung des Embryos benötigt einfach Zeit. Der häufigste Grund, dass weniger zu sehen ist als es rechnerisch zu erwarten ist, ist dass die Befruchtung später stattgefunden hat als vermutet oder nach der letzten Menstruation zu errechnen. Aber auch bei bekanntem Befruchtungszeitpunkt gibt es erhebliche Größenunterschiede in der Entwicklung. Deshalb ist in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen der ersten US in der 9.-10. Woche durchzuführen und anhand der Größe des Embryos dann den voraussichtlichen Geburtstermin zu bestimmen.
In den früheren Wochen lässt sich die Schwangerschaft bestätigen und feststellen, ob sie sich in der Gebärmutter angesiedelt hat. Beides ist bei Ihnen der Fall, so dass davon auszugehen ist, dass es sich um eine normale Schwangerschaft handelt. Zwischen den ersten beiden Untersuchungen war eine deutliche Entwicklung feststellbar. Wie es weiter geht, lässt sich nicht vorhersagen und auch nicht beeinflussen. Das beste was Sie daher tun können ist "guter Hoffnung" zu bleiben.
Ic h wünsche Ihnen alles Gute, Monika Selow

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