Muttermund | Gebärmutterhals
Fruchtbarkeitszeichen Gebärmutterhals
Neben Basaltemperatur und Zervixschleim verändern sich während eines Zyklus auch der Muttermund und der Gebärmutterhals. Diese Veränderung kann mit zwei Fingern ertastet werden. Jedoch ist das nicht nötig, wenn man die anderen Signale zu deuten weiß. Hilfreich ist das Abtasten vor allem dann, wenn wenig oder kein Zervixschleim beobachtet werden kann. Veränderung von Muttermund und Gebärmutterhals - das sollte man wissen:
So verändert sich Muttermund und Gebärmutterhals im Zyklus
An den unfruchtbaren Tagen ist der Gebärmutterhals geschlossen, tiefsitzend und mit den Fingern gut zu ertasten. Dabei fühlt sich der Gebärmutterhals zapfenförmig oder kugelig und glatt an.
An den fruchtbaren Tagen ist der Gebärmutterhals weicher und hochstehender, der Muttermund offener als an den unfruchtbaren Tagen. Dadurch ist er jetzt kaum noch zu ertasten.
Gebärmutterhals und Muttermund richtig untersuchen
Wenn zusätzlich zur Temperaturmethode und zur Beobachtung des Zervixschleims das Abtasten des Gebärmutterhalses gewünscht ist um die fruchtbaren Tage zu ermitteln, sollte folgendes beachtet werden:
- Der Gebärmutterhals sollte einmal täglich untersucht werden.
- Die Selbstuntersuchung beginnt man am besten kurz nach der Periode.
- Vor dem Abtasten noch kurz die Toilette aufzusuchen, um die Blase zu entleeren.
- Hände waschen nicht vergessen.
- In einer angenehmen Sitz- , Steh- oder Hockposition mit zwei Fingern in die Scheide fahren und mit kreisenden Bewegungen den Gebärmutterhals und den Muttermund abtasten.
Hinweis: Bei einem weichen, hochstehenden und geöffneten Gebärmutterhals, ist die Frau hoch fruchtbar. Diese Phase hält auch noch zwei bis drei Tage an, auch wenn sich der Muttermund und der Gebärmutterhals schon wieder schließt und verhärtet.
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