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Babynahrung sicher zubereiten
Kochen mit der Mikrowelle und dem Induktionsfeld ist heute nichts besonderes mehr. Vor allem wenn es jedoch die Zubereitung und das Erwärmen von Babynahrung geht, haben viele Eltern aufgrund der dabei abgegebenen Strahlung Bedenken. babyclub.de erklärt, was es zu beachten gilt.

Kochen mit der Mikrowelle

Um Babynahrung schnell aufzuwärmen, sind Mikrowellengeräte besonders praktisch. Dabei werden in der Mikrowelle hochfrequente elektromagnetische Felder von mehreren hundert Watt erzeugt, die die Nahrung erwärmen. Diese hochfrequenten Felder werden durch besondere Sicherungsmaßnahmen zum größten Teil im Gerät eingeschlossen. Messungen haben ergeben, dass die nicht vollständig vermeidbare Leckstrahlung weit unterhalb des für diese Geräte gültigen Grenzwertes liegt. Von technisch intakten Geräten geht daher keine Gefahr aus.

Grundsätzlich unterscheidet sich das Erhitzen in der Mikrowelle nicht von den sonst üblichen Zubereitungsverfahren. Es entstehen durch das Erwärmen der Nahrung in der Mikrowelle keine gesundheitlich bedenklichen Stoffe. Unter Umständen kann die Nahrung aber sehr ungleichmäßig erwärmt werden. Um daher einerseits Verbrennungen beim Kind und andererseits eine mangelhafte Abtötung von Krankheitskeimen durch ungenügendes Erhitzen zu verhindern, sollte  ein Gerät mit Drehteller verwendet und die Nahrung mehrmals umgerührt werden.

Das solltet ihr beim Kochen mit der Mikrowelle beachten:

  • Mängel am Mikrowellengerät, wie z. B. sichtbare mechanische Veränderungen an der Tür oder äußerlich sichtbare Verschleißerscheinungen, beseitigen oder das Gerät ersetzen.
  • Die speziellen Garvorschriften für Mikrowellengeräte beachten, um einerseits Verbrennungen und andererseits eine mangelhafte Keimabtötung durch ungleichmäßiges Erhitzen der Speisen zu vermeiden.
  • Darauf achten, dass sich das Kind bei eingeschaltetem Mikrowellengerät nicht unmittelbar vor oder neben dem Gerät aufhält.

Kochen mit dem Induktionsherd

Auf einen sachgemäßen Gebrauch sollte auch bei modernen Induktionsherden geachtet werden. Beim Kochen mit dem Induktionsherd fließt Wechselstrom durch eine Spule in der Kochplatte. Dadurch entsteht ein Magnetfeld, das wiederum direkt im Kochtopf elektrische Wirbelströme erzeugt (induziert), durch die der Kochtopf erhitzt wird. Für die Töpfe werden magnetisierbare Materialien verwendet, um die Wärmeentwicklung zu verbessern. Sobald der Topf von der Herdplatte genommen wird, wird automatisch die Stromzufuhr zur Spule abgeschaltet. Es ist dann kein Magnetfeld mehr vorhanden. Bei sachgemäßem Gebrauch geht von einem Induktionsherd keine gesundheitliche Gefahr aus. Wenn dagegen ungeeignete Töpfe und Pfannen (kein ferromagnetisches Material, unebener Boden, Boden zu klein für das Kochfeld) verwendet werden oder wenn der Topf so unzentriert auf dem Kochfeld platziert wird, dass dieses gerade nicht abgeschaltet wird, können in der näheren Umgebung des Herdes erhöhte Magnetfelder auftreten. Eine unmittelbare gesundheitliche Gefahr ergibt sich daraus jedoch nicht. Häufige bzw. lang andauernde Einwirkungen dieser Felder auf Kinder und Erwachsene sollten aber aus Vorsorgegründen vermieden werden.

Das solltet ihr beim Kochen mit Induktion beachten:

  • Verwendet für Induktionsherde nur geeignete Töpfe, die aus einem ferromagnetischen Material bestehen, einen ebenen Boden und die passende Größe für das Kochfeld haben.
  • Platziert die für den Induktionsherd passenden Töpfe zentriert auf dem Kochfeld.
  • Haltet, wenn möglich, einen Mindestabstand von 5 bis 10 cm von der Vorderkante des Herdes ein.

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