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Musiktherapie entspannt Frühchen

Musiktherapie

Musiktherapie: Ruhige Melodien tun den klitzekleinen Säuglingen gut. Musiktherapeutin Friederike Halsbeck vermittelt regelmäßig kleinen Patienten Geborgenheit und Emotionen durch Singen und Berührungen auf einer Frühgeborenen-Intensivstation und erzielt damit tolle Erfolge.


Das Summen von ruhigen Melodien beruhigt die kleinen Patienten. Dabei singt die Therapeutin zehn bis zwanzig Minuten für jedes Baby.

„Ich singe auf den Atemrhythmus, etwa drei Atemzüge sind ein lang gehaltener Ton“, so Friederike Halsbeck. Dabei soll diese Form der Musiktherapie-Anwendung an den Mutterleib erinnern, in dem es durch permanenten Herzschlag oder das Rauschen des Blutes ebenfalls sehr rhythmisch zugeht.

Durch das Auflegen ihrer Hände auf den Körper, sollen Wärme und das Gefühl von Nähe erzeugt werden.

Oberärztin und Fachärztin für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, Ursula Weller, ist ebenfalls überzeugt davon, dass der Einsatz der Musiktherapie für die Frühgeborenen-Medizin wichtig ist.

Die Musik wird zum Stressabbau eingesetzt. Frühchen atmen nach einer Therapieeinheit bereits gleichmäßiger und ruhiger. Dabei ist eine reine Beschallung mit Musik nicht ausreichend. Erst in Kombination mit menschlichem Kontakt kann diese Therapieform richtig wirken.

Bundesweit setzten fünf Kliniken Musiktherapie bei Frühgeborenen ein. Experten hoffen darauf, dass sich bald weitere anschließen.

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