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Kurzzeitgedächtnis ist eine Eigenschaft

Kurzzeitgedächtnis

Das Kurzzeitgedächtnis von Kleinkindern gleicht dem von Erwachsenen. Erwachsene bringen Informationen in einen Bedeutungszusammenhang, um sich so besser daran zu erinnern. Wissenschaftler von der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore untersuchten Kleinkinder und stellten fest, dass auch sie Strukturen im Kurzzeitgedächtnis aufbauen.


Kleinkinder die nach vorher verstecktem Spielzeug suchten waren in der Lage, sich Gruppierungen nach Ähnlichkeit der Spielsachen zu erstellen und sich dadurch an mehr Dinge zu erinnern.

So wurden unter vier versteckten Spielsachen zwei verschiedenfarbige Katzen leichter im Kopf behalten, als komplett verschiedene Gegenstände. Der so genannte „Chunking-Prozess" wird von den Wissenschaftlern an folgendem Erwachsenen-Beispiel verdeutlicht: Nimmt man die Buchstabenfolge PBSBBCCNN, so kann sie nur schlecht gemerkt werden. Teilt man die Buchstaben aber in drei Blöcke und merkt sie sich als die Fernsehsender PBS, BBC, CNN, so ist das bereits um Einiges einfacher.

Die Forschungsergebnisse mit Kleinkindern beweisen, dass die Gruppierung und Strukturierung im Kurzzeitgedächtnis kein erlernter Prozess, sondern eine grundlegende Eigenschaft des Menschen bzw. dessen Gehirns ist.

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