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Babys erster Brei - 12 Expertentipps
STECKBRIEF

Name: Angelika Welz
Beruf: Ernährungswissenschaftlerin
Tätigkeit: Qualitätsmanagement und Beratung bei Holle

babyclub.de: Was passiert, wenn mein Baby den Brei verweigert?

Angelika Welz: "Mag ein Säugling auch über den 7. Monat hinaus noch keine andere Nahrung aufnehmen als Muttermilch, so entsteht nicht selten die elterliche Sorge bezüglich einer ungenügenden Nährstoffversorgung. Abweichend von den allgemeinen Empfehlungen kann im Einzelfall auch ein acht oder neun Monate voll gestilltes Kind sich bestens entwickeln. Kriterien für eine gute Entwicklung sind die altersentsprechende Längen- und Gewichtszunahme, sowie ein gutes Gesamterscheinungsbild. Der Wechsel von reiner Milchnahrung auf Breimahlzeiten erfordert eine gewisse körperliche und kognitive Reife. Es verwundert deshalb nicht, dass sich häufig bei spät zahnenden Kindern das Interesse an Beikost verzögert einstellt. Eltern sollten hier unbedingt Geduld üben und Breinahrung immer wieder anbieten. Ohne Zwang auszuüben, gilt es mit Spass und Freude das Interesse des Kindes zu wecken."

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