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Stillen beugt Allergien vor

Kratzen, Jucken, tränende Augen, Atemnot – dies sind nur einige der Symptome, die Allergiker plagen. Die Vorbeugung gegen Allergien beginnt bereits im Säuglingsalter mit dem Stillen. Dabei wirkt Muttermilch auf unterschiedliche Weise vorbeugend:




  • Muttermilch enthält Lymphozyten und Makrophagen, die das noch unausgereifte Immunsystem des Babys aktiv unterstützen.
  • Kolostrum, aber auch reife Muttermilch enthält Stoffe, die die Reifung der Darmschleimhaut beschleunigen. Dadurch wird diese schneller undurchlässig für großmolekulare Fremdstoffe.
  • Muttermilch enthält Immunglobuline, die bereits im Körper der Mutter gelernt haben, mit den Keimen in ihrer Umgebung fertig zu werden. Anfangs ist die Konzentration der Immunglobuline in der Muttermilch sehr hoch, mit der zunehmenden Fähigkeit des kindlichen Organismus nimmt sie etwas ab, bleibt aber immer noch eine wichtige Komponente.
  • Die Fettzusammensetzung der Muttermilch enthält hohe Anteile an Linolensäure, die auch bei erwachsenen Allergikern zur Therapie von Ekzemen eingesetzt wird.

Das Besondere sind die in der Muttermilch enthaltenen Proteine, die Eiweiße. Das in Kuhmilch oder in Säuglingsnahrung auf Kuhmilchbasis enthaltene Eiweiß vertragen manche Babys nur schlecht und werden dafür sensibilisiert. Es kann später zu allergischen Reaktionen kommen. Auf Muttermilch selbst reagiert das Baby nie allergisch. Säuglinge entwickeln gegenüber ihrer natürlichen Nahrung keine Empfindlichkeiten.

Kinder, die über sechs Monate lang gestillt wurden, haben den größten Schutz für Allergien. Sollten Sie aus privaten oder beruflichen Gründen mal von Ihrem Baby getrennt sein, können Sie Ihre Milch auch abpumpen. Informationen zu Milchpumpen erhalten Sie unter www.medela.de.