Partner-Tipp Medela
Stillen & Flaschenfüttern
Tatjana Bender
Lesen Sie in unserem Expertentipp zum Thema Stillen, Wissenswertes rund um "Stillen und Flaschenfüttern".  Tatjana Bender – Still- und Laktationsberaterin IBCLC, Kinderkrankenschwester und Fortbildungskoordinatorin bei Medela – informiert und sagt Ihnen, was Sie dazu wissen sollten.
Allgemeine Info

Mütter wollen das Beste für Ihr Baby. Wenn sie stillen, können sie sicher sein, dass sie genau das Richtige tun, denn Muttermilch ist die ideale Ernährung für ein Baby: Sie stärkt das Immunsystem und unterstützt die Entwicklung des Kindes. Daher empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation, Babys in den ersten sechs Monaten nach der Geburt ausschließlich mit Muttermilch zu ernähren. Danach ist Weiterstillen bis in das zweite Lebensjahr optimal.

Früher oder später wird es Situationen geben, in der Mutter und Kind für einige Stunden voneinander getrennt sind. Diese räumliche Trennung in der Stillzeit muss „gemanaged“ werden. Doch alles kein Grund, das Stillen aufzugeben. Mit Hilfe einer Milchpumpe und der passenden Fütterungslösung kann man auch diese Herausforderung meistern. Wichtig ist, dass sich das Stillen bis zu diesem Zeitpunkt gut etabliert hat.

Mit einer Milchpumpe können Mütter sicherstellen, dass während ihrer Abwesenheit genug Mutter-milch-Vorrat für das Baby vorhanden ist und ihre Milchbildung aufrechterhalten bleibt. Nach dem Abpumpen müssen Sie sich aber noch für eine Fütterungslösung entscheiden, die das Stillen nicht beeinträchtigt, denn das Baby soll ja vor allem wieder an die Brust zurückgehen. Die gängigste Fütterungslösung bei Müttern ist das Füttern mit der Flasche. Doch so einfach es klingt, die Suche nach dem richtigen Fläschchensauger kann zu einer echten Herausforderung werden. Nicht selten weigert sich das Kind, am Sauger zu trinken. In anderen Fällen geht das Baby danach nicht mehr an die Brust. Doch woran liegt das?

Stillkinder wollen an die Brust

Es kann sein, dass das Baby die Flasche ablehnt, da es viel lieber an die Brust möchte. Es möchte Mutters Nähe spüren, ihre Haut riechen und das Stillen genießen. Ein Fläschchen kann diese Bedürfnisse nicht erfüllen. Daher ist es am Anfang oft leichter, wenn der Partner oder eine andere Betreuungsperson dem Baby die Flasche gibt. Wenn das Baby mit der Flasche gefüttert wird, sollte dies in einer anderen Position als beim Stillen geschehen, denn das Baby wird automatisch den Kopf Rich-tung Brust drehen, wenn es in der normalen Stillposition gefüttert wird. Beim Füttern mit der Flasche ist es daher empfehlenswert, wenn das Kind z.B. in die Richtung des Fütternden sieht. So wird es die Flasche leichter akzeptieren.

Stillkinder haben ihr natürliches Trinkverhalten

An herkömmlichen Saugern sind Babys gezwungen, ein völlig anderes Trinkverhalten anzuwenden als an der Brust. Um beim Stillen an die Milch zu gelangen, muss das Baby zuerst mit einigem Kraftaufwand ein Vakuum aufbauen. Doch bei herkömmlichen Saugern fließt die Milch von alleine. Das Baby wird sofort mit Milch überflutet, ist irritiert und kann den Sauger verweigern. Daher sollte man darauf achten, einen stillfreundlichen Muttermilchsauger zu verwenden, der es dem Kind ermöglicht, sein natürliches Trinkverhalten beizubehalten, in seinem eigenen Rhythmus zu saugen, zu schlucken, Pausen zu machen und regelmäßig zu atmen. Einen solchen Sauger – Calma – gibt es von Medela! Weitere Informationen finden Sie unter www.medela.de.

So geht das Baby wieder zurück zur Brust

Das Saugen an der Brust ist ein komplexer Vorgang und keineswegs babyleicht. Anders als beim Trinken aus der Flasche benötigt ein Baby an der Mutterbrust alle Gesichtsmuskeln und muss aktiv saugen, um an die Milch zu gelangen. Denn die Muttermilch fließt nur, wenn das Baby ein Vakuum aufbaut. Wie bereits erwähnt, fließt die Milchbei herkömmlichen Saugern von selbst. Das Baby muss sich nicht mehr „anstrengend“. Hat sich so ein Winzling einmal an das bequeme Saugen an der Flasche gewöhnt, lehnt er nicht selten die Mutterbrust ab, denn wozu sich noch anstrengen, wenn es auch einfach geht? Darum sollte man auch hier unbedingt darauf achten, einen stillfreundlichen Muttermilchsauger zu verwenden. Bei einem stillfreundlichen Muttermilchsauger fließt die Milch nicht von allein, das Baby muss dafür arbeiten. Daher wird das Baby auch einfacher wieder zurück an die Brust gehen, da es sich genauso anstrengen muss wie an der Brust. (Sauger  "Calma"  von Medela!  Weitere Informationen unter www.medela.de.)

Manche Babys haben besondere Bedürfnisse

Bei beispielsweise Frühgeborenen, Babys mit neurologischen Störungen oder saugschwachen Babys ist es wichtig, individuell auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen und die richtige Fütterungslösung zu finden. Hierfür gibt es Spezial-Stillhilfen, auf die in diesen Fällen zurückgegriffen werden sollte. Sie können unter Anweisung von Hebammen oder Stillberaterinnen angewendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.medela.de.

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Medela Calma liefert die innovative Lösung, bei der Babys atmen, trinken und pausieren können, wie beim Stillen an der Brust. Mehr zu Medela Calma.

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