Allergien bei Kindern

Ernährungstipps

Allergiegefährdete Kinder
Bisher galt: Babys und Säuglinge so lange wie möglich zu stillen, da sich Muttermilch besonders zur Allergieprävention eignete. Mittlerweile kursieren zwei verschiedene Theorien über die empfohlene Stilldauer. Für Mütter, die nicht (mehr) stillen, empfiehlt es sich besonders, babygerechte Säuglingsmilchnahrung zu verwenden.

Ab dem 7. Monat ist beispielsweise Ziegenmilch eine gut verträgliche Alternative für eine kuhmilchfreie Ernährung. Besteht allerdings eine nachgewiesene Kuhmilchunverträglichkeit oder der Verdacht auf eine solche, darf die Säuglingsnahrung auf Ziegenmilchbasis nicht verwendet werden. Hier muss der Kinderarzt eine individuelle Vorgehensweise festlegen.

Wenn ein Baby nicht gestillt wird und eine nachgewiesene Kuhmilchallergie hat, ist Stutenmilch eine Alternative, denn sie ist der Muttermilch sehr ähnlich und leicht verdaulich. Bitte keine frische Stutenmilch verwenden, sondern Pulver zum Anrühren, beispielsweise das Equilac®-Pulver der Stutenmilchfarm Hoher Odenwald.

Ernährungstipps für allergiegefährdete Kinder

  • Empfehlung BDH: Sechs Monate lang ausschließlich stillen, danach mit Beikost beginnen. Empfehlung WHO: Bis zum vierten Lebensmonat stillen, dann mit Beikost beginnen
  • Neue Lebensmittel immer schrittweise einführen (Faustregel: Ein neues Lebensmittel pro Woche)
  • Bei selbstgekochten Breien sollte als Fettzugabe Rapsöl oder Butter verwendet werden. Weil Butter geringe Mengen an Milchproteinen enthält, sollte sie allergiegefährdeten Kindern erst später gegeben werden
  • Beim Gemüse-Fleisch-Brei kein Schweinefleisch verwenden. Besser: Geflügel- oder Rindfleisch
  • Selbstgemachte Milchbreie mit Säuglingsmilchnahrung oder Muttermilch zubereiten. Ein Rezept dafür gibt´s hier.

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Hebammenrat zum Thema "allergiegefährdete Kinder":

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Die neuesten Kommentare zu diesem Thema:
nora_k
Gelegenheitsclubber (0 Posts)
Kommentar vom 11.03.2011 16:24
Manche halten diese Ansicht für überholt, wie z.B. ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung zeigt: http://www.sueddeutsche.de/wissen/uebertriebene-angst-vor-allergien-lass-es-dir-schmecken-baby-1.591227

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