Schutzimpfungen

Meningokokken

Meningokokken sind weltweit auftretende Bakterien (Neisseria meningitidis), die eine bakterielle Hirnhautentzündung oder eine Blutvergiftung auslösen können. Die Bakterien der Meningokokken werden über Tröpfcheninfektion, vor allem über Husten, Niesen und Küssen, übertragen.

Bei einer Ansteckung kann es zu einer Entzündung der Hirnhäute (Menigokokken-Mengitis) oder zu einer bakteriellen Blutvergiftung (Menigngokokken-Sepsis) kommen. In manchen Fällen treten beide Erkrankungen gleichzeitig auf. Innerhalb der Meningokokken-Bakterien unterscheidet man 12 Untergruppen, sogenannte Serogruppen. Am häufigsten wird die Erkrankung durch die Serotypen A, B, C, W135 und Y verursacht. In Deutschland tritt neben der Serogruppe B die Gruppe C auf. Ein Impfstoff ist allerdings nur gegen die Serogruppe C verfügbar. Am häufigsten erkranken Kinder unter fünf Jahren sowie Jugendliche im Ater zwischen 15 und 19 Jahren an einer Meningokokken-Infektion. Die höchste Erkrankungsrate liegt jedoch in den beiden ersten Lebensjahren.

Was empfiehlt die STIKO gegen Meningokokken?

Die STIKO empfiehlt aufgrund der Schwere der Erkrankungen, der häufigen Komplikationen und der hohen Sterblichkeit seit Juli 2006 eine einmalige Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C für Kinder, die den 12. Lebensmonat vollendet haben.

Hebammenrat zu Schutzimpfungen

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