Schutzimpfungen

Windpocken

Windpocken-Viren (Varicella Zoster) werden per Tröpfcheninfektion, wie Husten und Niesen, übertragen. Ist ein Kind an dem Windpocken-Virus erkrankt, ist eine Ansteckug auch möglich, wenn die Flüssigkeit der Bläschen des Hautausschlags eingeatmet wird.

Ca. drei bis vier Wochen nach der Infektion kommt es zu Fieber und Abgeschlagenheit. Dann entwickelt sich ein Hautausschlag. Die Bläschenbildung beginnt im Gesicht und am Körper und breitet sich anschließend auf Arme und Beine aus. Selbst Schleimhäute und die Kopfhaut können betroffen sein. Nach ein bis zwei Wochen heilen die stark juckenden Bläschen wieder ab. Sie hinterlassen in der Regel keine Narben. Zum Zeitpunkt der Erkrankung ist eine sorgfältige Hautpflege sehr wichtig, damit sich die Bläschen nicht entzünden und keine zusätzliche bakterielle Infektion entsteht. Bei Jugendlichen und Erwachsenen verläuft die Erkrankung häufig schwerer als bei Kindern.

Was empfiehlt die STIKO gegen Windpocken?

Die STIKO spricht sich zum Schutz vor einer Windpocken-Infektion für eine zweimalige Teilimpfung aus.

Zeitrahmen:

  • Erste Teilimpfung: Zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat. Die Windpocken-Impfung kann zeitgleich mit der ersstenMasern-Mumps.Röteln-Impfunge bzw. fühestens vier Wochen nach dieser Impfung injiziert werden.
  • Zeite Teilimpfung: Zwischen dem 15. und 23. Lebensmonat
Ebenso ist ein Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (MMRV-Kombinationsimpstoff) verfügbar.

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