Nahrungsmittelallergien
Nahrungsmittelallergien vorbeugen
Das Allergie-Risiko sinkt, wenn Babys so spät wie möglich mit allergieauslösenden Stoffen in Berührung kommen. Das bedeutet für Nahrungsmittelallergien: So lange wie möglich ausschließlich stillen. Schließlich beugt keine andere Nahrung der Entwicklung von Allergien so gut vor wie die Muttermilch. Dadurch kommt das Immunsystem des Kindes nicht so früh mit einem Fremdeiweiß in Kontakt.
Das erste Glas Milch sollten Kinder frühestens ab dem ersten Lebensjahr trinken. Wenn keine konkret nachgewiesene Kuhmilchallergie vorliegt, darf man jedoch den Getreidebrei durchaus mit Vollmilch anrühren. Wer das nicht möchte, kann den Brei alternativ mit Muttermilch anrühren. Wird eine Kuhmilchallergie festgestellt, gilt es konsequent alle Kuhmilch-Produkte zu meiden. Da Milcheiweiß in etlichen anderen Nahrungsmitteln enthalten ist, heißt es: Zutatenliste studieren. Allerdings ist eine kuhmilchfreie Ernährung gar nicht so einfach. Ein möglicher Ersatz ist Ziegenmilch, die z.B. von Holle baby food erhältlich ist. Viele Eltern machen gute Erfahrungen mit Stutenmilch, da diese in der Zusammensetzung der Muttermilch sehr ähnlich ist. Vor dem fünften Lebensmonat sollte keine Beikost gefüttert werden. Bestimmte Lebensmittel sind im ersten Lebensjahr zur Sicherheit gänzlich zu vermeiden. Dazu gehören:
- Fisch
- Eier
- Soja
- Nüsse
- glutenhaltiges Getreide
- Schokolade und Süßigkeiten
- Zitrusfrüchte
- Tomaten
Tipp: Bei Fertignahrung aufjedenfall die Zutatenliste beachten.
Als Getränk empfehlen Ernährungsberater für Säuglinge geeignetes Mineralwasser und ungesüßten Tee. Daneben kannst du deinem Kind naturbelassene Obstsäfte aus den Früchten geben, die dein Kind essen darf (Saft mindestens zur Hälfte mit Wasser verdünnen). Und die gute Nachricht zum Schluss: 80 Prozent der Nahrungsmittelallergien verschwinden bis zum Schulalter.
- Übersicht: Nahrungsmittelunverträglichkeit
- Übersicht: Babygesundheit
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