Tierhaarallergie

Tierhaarallergie bei Kindern

Tierhaarallergie
Eine Tierhaarallergie ist keine Allergie gegen Fell, sondern vielmehr eine Allergie gegen das Eiweiß im Speichel, der Schuppen und des Urins von Tieren. Die Tierhaarallergie ist nach Heuschnupfen und der Hausstaubmilbenallergie die dritthäufigste Allergie in Deutschland – etwa fünf Prozent aller Kinder ist betroffen.

Symptome einer Tierhaarallergie:

Grundsätzlich sind Allergien gegen alle Tiere möglich. Katzenhaarallergien treten allerdings am häufigsten auf, da sie besonders starke Allergen habe.

Zu den typischen Anzeichen einer solchen Allergie zählen tränende und brennende Augen, häufiges Niesen, eine laufende Nase, Husten, Rötungen und Schwellungen der Haut. In schweren Fällen können Allergiker bei Kontakt mit Tieren auch Atemnot oder Asthma entwickeln, daher sollte eine mögliche allergische Reaktion immer ärztlich abgeklärt werden.

Bei Verdacht auf eine Tierhaarallergie:

Eine Tierhaarallergie ist für viele Familien oftmals die schlimmste Allergie, denn im Extremfall kann der Arzt schon mal dazu raten, das Haustier auszuquartieren. Bevor dies aber in Erwägung gezogen wird, sollte zuerst getestet werden, ob sich die allergischen Symptome reduzieren lassen.

  • Tiere nicht ins Bett oder Schlafzimmer lassen
  • möglichst nach jedem Tierkontakt die Hände waschen
  • der Schlafplatz des Tieres sollte an einem gut zu säubernden Platz sein, den man nass wischen kann
  • das Haustier möglichst nicht auf das Sofa lassen
  • Kleidung oder Einrichtungsgegenstände von tierischer Herkunft, wie beispielsweise Wolle, Pelz, Fell oder Rosshaar meiden, da auch sie Allergien auslösen können
  • regelmäßig mit einem Staubsauger für Allergiker saugen und öfter feucht wischen
Haustiere sind für die Entwicklung von Kindern wichtig, da sie auf eine spielerische Art Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme fördern. Zudem unterstützen Haustiere die körperliche Gesundheit, denn das Immunsystem kommt mit neuen Organismen in Kontakt und wird dadurch trainiert. So schützen Haustiere unter anderem auch vor Asthma. Wer daher trotz Allergie nicht auf tierische Gesellschaft verzichten möchte, kann sich über spezielle Hunde- oder Katzenrassen informieren, die weniger Allergene produzieren.

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