Babymassage | Babymassage Anleitung

Wie funktioniert Babymassage?

Babymassage stärkt nicht nur die Eltern-Kind-Beziehung. Mütter entwickeln schneller ein Gefühl für Sicherheit im Umgang mit dem kleinen Körper des Babys und lernen außerdem auf die Körpersprache des Babys zu reagieren. Doch an welcher Stelle des Körpers sollte man mit der Massage beginnen und wie funktioniert sie überhaupt?

Babymassage - die Methode

Für eine Baby-Massage geeignet ist jeder ruhige, warme Raum. Um unnötige Ablenkung zu vermeiden, ist es ratsam, dem Kind immer im gleichen Zimmer die Massage anzubieten. Auf diese Weise wird sie rasch zu einer bekannten Routine für das Baby. Eine besondere Atmosphäre zu schaffen - z.B. durch Duftlampen, Kerzen oder eine bestimmte Musik - ist unnötig und lenkt Mama und Baby vom eigentlichen Berührungskontakt ab.

Ideal ist eine Baby-Massage dann, wenn das Kind ausgeruht ist, am besten nach einem längeren Schlaf. Der Vormittag oder die Zeit nach dem Mittagsschlaf sind günstig. Das Baby sollte niemals mit vollem Magen massiert werden. Auch das persönlichs Befinden ist wichtig: nur wenn das Baby genug Aufmerksamkeit kriegt, ist eine Massage sinnvoll.

Als Unterlage bei der Babymassage ist die Wickelauflage bestens geeignet. Ein aufgewärmtes Tuch darüber macht die Babymassage zu einer gemütlichen Sachen. Frotteetücher bereithalten, falls das Baby während der Massage auf die Unterlage nässt.

Babymassage - das richtige Öl

Für die Babymassage sind Pflanzenöle besonders gut geeignet. Mandel-, Ringelblumen-, oder Olivenöl pflegen die Babyhaut besonders gut. Die Babymassage soll nicht nur sporadisch durchgeführt werden. Erst regelmäßige Massagen führen zu den gewünschten Ergebnissen.

Babymassage Anleitung

Bei der allerersten Babymassage ist es wichtig, sich erst auf den Brustbereich des Babys zu konzentrieren. Erst wenn das Baby Gefallen signalisiert, kann mit der Massage am Kopf begonnen werden. Wenn mehrere Körperteile massiert werden, soll immer von oben nach unten gearbeitet werden. Anschließend kann die Massage auf Arme und Beine ausgeweitet werden. Die Körperstellen, die nicht massiert werden, sollten mit einem Tuch bedeckt werden, dass der kleine Körper nicht auskühlt.

Während der Massage ist es wichtig, Augenkontakt mit dem Baby zu halten. In seinem Gesicht kann nach Reaktionen geforscht werden. Viele Babys genießen die Massagen und strecken den Brustkorb regelrecht den Händen entgegen. Andere Babys weinen am Anfang der Massage - was aber nicht bedeuten muss, dass es ihnen nicht gefällt. Es ist einfach etwas ungewohntes. Wenn die Vorderseite fertig massiert ist, wird das Baby auf den Bauch gelegt und wird hinten sanft massiert.

Besonders bei Frühchen und Säuglingen ist ein sanfter Massagebeginn ratsam. Reagiert das Baby beruhigt und entspannt, kann im Laufe der Zeit die Intensität erhöht werden. Damit der Körper des Babys im Gleichgewicht bleibt,  ist es wichtig die Massagetechniken immer beidseitig auszuführen. Stets im selben Rhythmus verlaufen die Bewegungen ruhig und harmonisch.


Ausführliche Informationen zur Baby-Massage und Kursangeboten in der Nähe gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Babymassage e.V. (DGBM e.V., Telefon 05 11/22 22 55, E-Mail: info@dgbm.de), die es sich zum Ziel gemacht hat, die Verbreitung der Baby-Massage zu fördern und u.a. eine Ausbildung für Massage-Kursleiterinnen anbietet.


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  • Sie können Ihr Baby solange massieren, wie es Spaß daran hat. Dies kann auch länger als sechs Monate sein. Später können Sie eine Kleinkindmassage machen. ...