Babypflege
Richtige Pflege für Kinderhaut
Babys Haut verfügt über folgende Eigenschaften:- hoher Feuchtigkeitsgehalt
- verminderte Schweißbildung – dies bedeutet eine höhere Wäremeanfälligkeit
- kleinere Talgdrüsen – dies bedeutet eine höhere Anfälligkeit gegen Reizstoffe
- Infektionsanfälliger, da ihre Schutzbarriere noch nicht ausgereift ist
Darum ist es unerlässlich, bei der Babypflege sorgsam vorzugehen.
Die Kinderhaut ist, was ihre Schutzbarrieren angeht, nicht mit der von Erwachsenen zu vergleichen. Sie ist leichter reizbar, denn die Hornschicht ist nur locker ausgebildet. Die Hautoberfläche ist fettärmer als die von Erwachsenen und trocknet bei der Reinigung schneller aus. Häufiges Baden zerstört den natürlichen Säureschutzmantel der Babyhaut. Deshalb sollten höchstens zwei Badetage pro Woche genügen. An den übrigen Tagen reicht das Waschen im Gesicht und Windelbereich mit klarem Wasser und einem frischen Waschlappen vollkommen. Für das Baden empfehlen Dermatologen, Badezusätze - wenn überhaupt - nur sparsam zu verwenden. Sie sollten seifenfrei sein und keine synthetischen Duftstoffe oder schäumende Zusätze enthalten. Bewährt haben sich spezielle Baby-Ölbäder mit rückfettender Wirkung und Babybäder mit Molkepulver, welches den natürlichen Säureschutz der Haut unterstützt.
Seife und Shampoo
Auch bei Seife ist die sparsame Verwendung am besten: Nur wenn absolut nötig, sollte eine Naturseife ohne Duft benutzt werden. Das Angebot an Haarshampoos für Kleinkinder ist groß, leider sind nur wenige Produkte unbedenklich. Deshalb sind ein bewusster Einkauf und eine sehr zurückhaltende Verwendung so wichtig. Die Zeitschrift Ökotest hat die 25 meist verkauften Kinder- und Babyshampoos auf ihre Inhaltsstoffe und Verträglichkeit untersucht. Dabei wurden mehrfach gefährliche Konservierungsstoffe wie Formaldehyd und verschiedene halorganische Substanzen nachgewiesen. Auch Waschsubstanzen, welche die Bindehaut reizen und Duftstoffe, die sich im Körper ablagern, wurden gefunden. Sicher gehen können Sie mit einer Pflanzenseife, die auf Basis reiner Pflanzenöle hergestellt ist wie z.B. die Calendula-Pflanzenseife, die auf die Bedürfnisse der zarten Kinderhaut abgestimmt ist.
Nach dem Baden
Nach dem Baden braucht die Babyhaut zusätzliche Pflege. Eine Babypflegemilch oder ein Babyöl schützt die empfindliche Haut besonders gut vor Reizungen und unterstützt die natürlichen Hautfunktionen. Einfach eine kleine Menge Pflegemilch bzw. Öl auf den Handflächen verteilen und sanft massierend auf die gut abgetrocknete Haut des Babys auftragen. Beim Einkaufen immer auf rein pflanzliche Produkte achten: Sie ziehen rascher und besser in die Haut ein als solche mit mineralischen Ölen (Paraffinöl oder Vaseline) und beeinträchtigen so die Hautatmung nicht. Empfehlenswert sind hochwertige pflanzliche Produkte mit Mandel-, Avocado-, Ringel-blumen-, Sesam- oder Haselnussöl, die keine synthetischen Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe enthalten (wie z.B. Weleda Calendula-Babyöl).
Der Windelpopo
Der Windelbereich braucht besondere Pflege. Babycreme schützt den Po vor Nässe und beruhigt die Haut, so dass Wundwerden und Entzündungen wirksam vorgebeugt wird. Auch beim Eincremen gilt das Prinzip der Sparsamkeit, zuviel Babycreme bietet im allgemeinen keinen größeren Schutz. Damit beim Eincremen die gute Laune nicht auf der Strecke bleibt, immer die Creme zuvor in der Handfläche anwärmen, bevor sie sanft auf der Haut verteilt wird.
Wichtig ist eine Creme, wenn die Haut wund geworden ist. Dann sollte auch darauf geachtet werden, dass so oft wie möglich nackt gestrampelt wird, damit Luft an den Po kommt. Unser Tipp: Die Calendula-Babycreme von Weleda ist eine Wundschutzcreme für die hochwirksame Pflege im Windelbereich. Ausgewählte Natursubstanzen wie Bienenwachs, Wollwachs und Zinkoxid schützen zuverlässig vor Nässe und so vor dem Wundwerden.
Obwohl noch immer in großer Zahl angeboten, sind Babypuder bei der täglichen Hautpflege wenig sinnvoll. Zum einen bildet das Puder in Verbindung mit Cremes oder Ölen Klümpchen, die Druckstellen auf der Haut verursachen und zu wunden Stellen führen können. Zum anderen besteht immer auch die Gefahr, dass das Kind beim Pudern den feinen Staub einatmet.
Schutz für zarte Babyhaut
Das Unterhautfettgewebe - der wichtigste körpereigene Schutz vor Wärmeverlust - ist bei Babys noch nicht vollkommen entwickelt. Aus diesem Grund sind sie besonders kälteempfindlich. Vor allem die Wangen und die Ohren sind gefährdet. Sicheren Schutz vor Wärmeverlust und Austrocknung bieten wasserfreie Pflegeprodukte. Empfehlenswert ist z.B. der Weleda Calendula-Wind- und Wetterbalsam, der auf der Fachmesse BIOFACH 2000 die Auszeichnung ‘Produkt des Jahres’ erhielt. Eine solche Wetterschutzcreme ist für das Gesicht gleichermaßen geeignet wie für die Hände.
Damit die tägliche Hautpflege zum spielerischen Vergnügen für die Kleinen wird, ist es ratsam, dass die Großen mit gutem Beispiel vorangehen. Milde Kinderpflegeprodukte sind äußerst hautverträglich dank hochwertiger Naturrohstoffe wie Ringelblumenextrakt, Mandelöl oder Bienenwachs. Unser Tipp: Die Weleda Calendula-Kinderpflege aus hochwertigen reinen Pflanzenölen. Mit dieser schonenden Hautpflege fühlen sich Mutter und Kind gleichermaßen rundum wohl. Die Calendula-Pflegeserie für Baby&Kind ist im Weleda Shop bei Hans Natur erhältlich.
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