Schreibabys
Natürliche Hilfe für Schreibabys
Eltern fühlen sich häufig überfordert und hilflos, wenn ihr Baby nicht aufhört zu schreien. Eltern sollten versuchen mögliche Gründe für das Schreien ausfindig zu machen, um das Baby so gut es geht zu beruhigen und zu unterstützen. Schreibabys - das kann helfen:
Etwas vorweg: Das Baby nie zu lange alleine schreien lassen. Das Schreien der Kleinen ist eine Art Hilferuf. Schreibabys möchten ihren Eltern mitteilen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wenn niemand auf diese Hilferufe reagiert, signalisiert das dem Baby, dass seine Bedürfnisse nicht wahrgenommen werden. Deshalb sollten Eltern stets versuchen, das schreiende Kind zu beruhigen – auch wenn sie nicht immer wissen, woher das Schreien kommt, und wenn die Beruhigungsversuche nicht immer funktionieren. Dennoch wird so die vertrauensvolle Beziehung zwischen Mama und Baby gefördert. Viele Babys beruhigen sich schon, wenn sie herumgetragen werden und die körperliche Nähe der Eltern spüren. Tragetücher sind dafür ideal.
Schreibabys - Mögliche Gründe fürs Weinen:
- Bei Blähungen hilft es, das Babybäuchlein sanft zu massieren (immer im Uhrzeigersinn, um die Darmbewegung zu unterstützen). Ideal dafür geeignet ist das Baby-Bäuchlein-Öl von Weleda. Auch Wärme tut dem verkrampften Bauch gut, beispielsweise durch Auflegen eines Kirschkernkissens. Wichtig: Das kissen nicht direkt auf den nackten Bauch legen! Wird das Baby gestillt, sollte die Mama darauf achten, was sie selbst isst. Am besten stark blähende Lebensmittel sowie Kaffee, Schwarz- oder Pfefferminztee meiden, da Babys darauf mit Blähungen reagieren können.
- Wenn Koliken die Ursache für das Schreien sind, sollten Eltern ihr Baby in der "Fliegerhaltung“ herumtragen. So geht's: Das Kind liegt bäuchlings über dem Unterarm, der Kopf liegt in der Armbeuge, Arme und Beine hängen locker herunter. Diese Haltung entkrampft den Bauch und erleichtert den Windabgang.
- Ein weiterer Faktor für das Weinen bei Schreibabys könnte Reizüberflutung sein. Ist das Baby zu vielen Reizen ausgesetzt, sollten diese auf ein Minimum reduziert werden. Kinder reagieren sehr sensibel auf ständige Berieselung durch Fernsehen oder Radio. Auch zu viel Besuch und ständiges Unterwegs-Sein kann bei Babys zu Stress und Unruhe führen. Auch ein geregelter Tagesablauf ist ratsam. Schlafen, Essen, Spielen und Spaziergänge sollten möglichst immer zur gleichen Zeit stattfinden. Manche Kinder lassen sich durch leise Geräusche beruhigen, wie beispielsweise eine Spieluhr oder das Brummen des Staubsaugers. Andere Kinder werden dadurch noch unruhiger. Testet, was dem Kind gut tut!
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