Schreibaby

Schreibaby - seelische Ursachen?

Schreibaby
Es kann viele verschiedene seelische Ursachen geben, die ein Baby zum Schreibaby machen. Eine schwere Geburt mit Komplikationen (wie z.B. eine Zangengeburt, ein Notkaiserschnitt oder eine Geburt mit Saugglocke) verlangt der Mutter, aber auch dem Baby einiges ab. Auch am Baby geht eine solche Aufregung nicht spurlos vorbei.

  • Manche Babys kommen mit oben genannten Komplikationen schwerer zurecht als andere und brüllen sich dann den Stress und die Spannungen einfach von der Seele. Untersuchungen haben aber auch ergeben, dass eine traumatische Geburt ein Kind nicht automatisch zum Schreibaby werden lässt. Aber umgekehrt haben fast alle Schreibabys eine schwierige Geburt hinter sich.

  • Viele Eltern unterschätzen auch die Wahrnehmung von Neugeborenen. Schon die Kleinsten reagieren sehr sensibel auf zwischenmenschliche Spannungen, beispielsweise zwischen den Eltern. Diese Spannungen verunsichern die Kleinen. Die empfundene Aufregung äußert sich nicht selten in andauerndem Schreien.

  • Babys sind heutzutage nach der Geburt einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt. Dazu gehören die ständige Berieselung mit Fernsehen oder Radio. Aber auch zu viel Besuch von Fremden und ständiges Unterwegs-Sein lassen Säuglinge nicht zur Ruhe kommen. Vielen Babys ist das zu viel und sie reagieren auf diese Reizüberflutung mit Schreien.

Ab wann spricht man von einem Schreibaby?

Experten sprechen dann von einem Schreibaby, wenn das Kind an mindestens drei Tagen pro Woche mehr als drei Stunden pro Tag schreit und dieses Schreiverhalten mehr als drei Wochen anhält. Jedes siebte Kind ist ein solches Schreibaby.

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