Milch abpumpen

Flexibilität für Mamis

Milch abpumpen
Muttermilch auf Vorrat? Milch abpumpen? In mehrerer Hinsicht eine tolle Sache! Mami schafft sich Freiräume und gewinnt ein Stück Unabhänigkeit. Gleichzeitig versorgt sie ihr Baby weiterhin mit wertvoller Muttermilch. Ersatznahrung ist nicht nötig. Doch nicht nur das. Weitere Gründe, warum Milch abpumpen toll ist und wie es am besten funktioniert, gibt es hier.
Milch abpumpen / Foto Quelle: Medela

Drei Gründe für das Milch-Abpumpen

  • Flexibilität
    Stillmama sein und trotzdem mal ohne das Baby weggehen? Termine alleine wahrnehmen? Oder wieder arbeiten gehen? Irgendwann kommt bei vielen Müttern der Zeitpunkt, an dem sie unabhängiger von Zuhause und insbesondere von festen Stillzeiten sein wollen.

  • Papa-Kind-Bindung
    Stillen ist sehr innig und stärkt dadurch die Bindung zwischen Mama und Baby. Doch während das Stillen für Mamis nach einiger Zeit sogar mühsam, auslaugend und anstrengend sein kann, fühlen sich Papis in der Stillzeit manchmal einfach nur ausgegrenzt. Dadurch empfinden sie nicht selten Eifersucht, sind gekränkt und einsam. Das Abpumpen von Milch schafft hier Abhilfe. Väter können das Baby mit gesunder Muttermilch füttern, ihre Partnerin dadurch entlasten und gleichzeitig die Bindung zum Baby stärken.

  • Stillprobleme
    Milch abpumpen ist auch in Situationen hilfreich, in denen Mütter nicht direkt stillen können, weil das Baby beispielsweise zu früh zur Welt kommt und noch nicht saugen kann. Auch dann kann das Baby von den vielen Vorteilen der Muttermilch profitieren.

Milch abpumpen - ganz einfach

Wie das Stillen ist Milch abpumpen eine Fähigkeit, die eigentlich nicht schwierig ist, aber etwas Übung erfordert. Die heutigen Milchpumpen machen es den Müttern jedoch einfach, sind komfortabel, unproblematisch in der Handhabung und modern in der Konzeption. Die neueste Milchpumpen-Technologie (2-Phase Expression® von Medela*), ahmt den Saugrhythmus eines Babys in einzigartiger Weise nach, so dass der Milchspendereflex schneller einsetzt und die Milch besser fließt.

Dennoch ist es wichtig, sich fürs Abpumpen genügend Zeit zu nehmen und dabei nicht ungeduldig zu werden. Es kann passieren, dass beim ersten Mal keine oder nur wenig Milch kommt. Manchmal braucht der Körper eine Weile, bis er auf die Milchpumpe mit dem gleichen Milchfluss reagiert wie auf das saugende Baby.

*Mehr Informationen zur 2-Phase Expression® von Medela sowie eine Übersicht über die Medela Milchpumpen finden Sie hier.

Falls die Milch beim Abpumpen nicht sofort fließt, hilft es,

  • ... die Brust vor und während des Abpumpens sanft zu massieren

  • ... die Brust vor dem Abpumpen kurz anzuwärmen
  • ... sich während des Pumpens das eigene Baby vorzustellen oder – noch besser – es anzusehen. Egal, ob auf einem Foto oder im "Original"

Starthilfe von der Hebamme

Bei Unsicherheit zum Thema Milch abpumpen stehen Hebamme und Stillberaterin gerne unterstützend zur Seite. Sie helfen bei der Auswahl der passenden Milchpumpe und beraten, wie häufig und wie lange abgepumpt werden sollte. Die Häufigkeit hängt unter anderem auch davon ab, ob die Eltern das Baby ausschließlich von abgepumpter Muttermilch ernähren möchten oder ob sie zwischen Stillen und Zufüttern von Muttermilch abwechseln.

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Die neuesten Kommentare zu diesem Thema:
Kommentar vom 27.05.2009 12:15
Kommentar #1
Apumpen scheint ja echt super, damit man auch ein bisschen Zeit gewinnt - auch die Tipps hier find ich gut ...... habe baer keine Erfahrung - kommt man sich da komisch vor?

Grüßle
Lela

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