Stilltipps

Tipps für einen guten Stillbeginn

Stillbeginn

Die Natur hat es so eingerichtet, dass Mütter ihre Kinder ernähren können. Doch erfolgreiches Stillen erfordert Übung - und zwar von Mama und Baby! Frauen sollten sich deshalb Zeit und Ruhe gönnen, denn das richtige Anlegen und der richtige Still-Zeitpunkt sind entscheidend für eine entspannte Stillzeit.


Der Stillbeginn - richtig Anlegen

Zunächst die Brust anheben, dabei darauf achten, dass die Finger weit genug von der Brustwarze entfernt sind. Jetzt langsam das Kind an die Brustwarze heranführen. Das Baby sollte den Mund weit geöffnet haben, wie etwa beim Gähnen, damit es den ganzen Warzenhof und nicht nur die Brustwarze erfassen kann. Falls das Kleine den Mund nicht aufmacht oder den Kopf wegdreht, Wange und Lippen mit der Brustwarze berühren. Dadurch wird der automatische Saugreflex ausgelöst.

Bei Flach- und Hohlbrustwarzen kann es sinnvoll sein, die Brust mit Brustwarzenformern, erhältlich bei Medela, zurechtzuformen. Am besten vorher mit der Hebamme oder Stillberaterin abklären (www.lalecheliga.de).

Der Still-Zeitpunkt - typische Hungeranzeichen

Voraussetzung für eine entspannte Stillzeit ist ein ruhiges Baby. Deshalb sollte das Kind gleich beim ersten Anzeichen von Hunger zur Brust genommen werden und nicht erst, wenn es bereits schreit und strampelt.

Typische Hungeranzeichen:

  • Sauggeräusche
  • Schlecken an den Lippen
  • herausgestreckte Zunge
  • Finger in den Mund stecken
  • Hin- und Herdrehen des Kopfes
  • schnelle Bewegungen der Augen
  • Stirnrunzeln

Wieviel Mahlzeiten benötigt das Baby?

Sobald das Baby gleichmäßig saugt und schluckt und nach einer Weile die geballten Fäustchen lockert, ist alles in Ordnung. Sieben bis zehn Mahlzeiten erhält ein Baby in etwa pro Tag. Nach der Mahlzet sollte das Kind über die Schulter gelegt werden, damit es die verschluckte Luft durch ein „Bäuerchen“ aufstoßen kann. Wenn man beim Stillen unterbrechen möchte, das Kind auf keinen Fall zurück ziehen – das tut weh! Stattdessen lieber den kleinen Finger in den Mundwinkel des Babys stecken, um das Vakuum zu lösen. So kann das Baby ohne Schmerzen von der Brust gelöst werden.

Wichtig: Das wechselseitige Anlegen an beiden Brüsten.

Tipp: Gerade am Anfang kann es vorkommen, dass die Milch teilweise noch recht unkontrolliert fließt oder dass aus der anderen Brust, an der das Baby nicht trinkt, Milch läuft. Hier erweisen sich Stilleinlagen als praktische Helfer. Erfahrt dazu und zu hilfreichen Stillaccessoires bei babyclub.de mehr.

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