Brustwarzenformen: Schlupfwarzen, Flachwarzen, Hohlwarzen

Besondere Brustwarzenformen

Schlupfwarzen, Flachwarzen, Hohlwarzen - Brustwarzenformen
Die gute Nachricht: Grundsätzlich sind sämtliche Brustwarzenformen zum Stillen geeignet, da der Säugling nicht nur an der Brustwarze saugt, sondern auch Teile der umliegenden Brust in den Mund nimmt. Mit etwas Geduld und professioneller Unterstützung funktioniert das Stillen also auch mit Hohl-, Flach- und Schlupfwarzen.

Betroffene Frauen sollten sich bereits während der Schwangerschaft beraten lassen, denn gerade der Stillstart kann schwieriger sein und die ersten Anlegeversuche erfordern Geduld. Zunächst bitte keine (eventuell stillverwirrenden) Hilfen wie Stillhütchen, Flaschensauger oder Schnuller benutzen, da der Säugling Zeit braucht, um sich an die Brust und ihre Besonderheiten zu gewöhnen. Meist sorgt sein natürlicher Saugreflex dann dafür, dass er das Trinken schnell lernt – häufiges Anlegen fördert diesen Vorgang. Im Laufe der Stillzeit passen sich die Brustwarzen in der Regel an und erleichtern dem Kleinen die Nahrungsaufnahme.

Stillen mit Flachwarzen oder Schlupfwarzen

Jede dritte Frau ist von sehr flachen Brustwarzen oder Schlupfwarzen betroffen. Schlupfwarzen zeigen sich leicht eingestülpt. Flachwarzen haben unstimuliert die gleiche Höhe wie der Brustwarzenvorhof.
Wer nicht zu vorzeitigen Wehen neigt, kann ab dem siebten Monat mit Hilfe von Brustwarzenformern die Warzen zurechtformen. Kurz vor dem Stillen können die Brustwarzen durch sanften Druck mit Daumen und Zeigefinger aus den Warzenhof „herausgelockt“ werden. Klappt das nicht Können die Brustwarzen vor der Stillmahlzeit mit einer kleinen Handpumpe angesauget und so hervorgeholt werden.

Hohlwarzen

Richtige Hohlwarzen sind bei nur einem Prozent der Frauen anzutreffen. Hier fehlen die eigentlichen Brustwarzen – dort, wo sie normalerweise leicht herausstehen, hat der Warzenhof eine Vertiefung. Diese Warzenform hängt mit einer geringeren Anzahl von Milchgängen zusammen, die – da zu kurz – die Brustwarze in das umliegende Gewebe einziehen. Natürlich gibt es verschieden starke Ausprägungen. Unser Tipp ist hier, rechtzeitig kompetente Hilfe in Anspruch nehmen, um die richtige Anlegetechnik zu lernen. Denn auch bei dieser anatomischen Besonderheit ist Stillen möglich.

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