Erziehung

Autoritäre Erziehung - Was ist das?

Bei der autoritären Erziehung wird das Kind von seinen Eltern geleitet. Ein geregeltes Umfeld, Planung und Organisation sind in solchen Familienstrukturen sehr wichtig. Dies beginnt bei der Auswahl der Hobbys, sinnvoller Freizeitplanung oder dem Beaufsichtigen schulischer Leistungen. Bei der autoritären Erziehung wachsen die Kinder unter straffer Führung der Eltern in ihre Erwachsenenrolle hinein. Ein Entsprechen der allgemeinen Wertvorstellungen, gute Leistungen, Fleiß, Höflichkeit und Respekt vor Autoritätspersonen sind wichtige Schlagworte, kurz: ein dem Gesellschaftsbild entsprechendes Verhalten. Entscheidungen werden primär nach vernünftigen Gesichtspunkten getroffen. Verhaltenserscheinungen wie kindliche Wutausbrüche, Trotzen, Schreien werden meist unterbunden. Denn von Anfang an wird das Kind mit Regeln und Grenzen vertraut gemacht, die das Zusammenleben bestimmen. Diese Grenzen gilt es einzuhalten, ansonsten kann der Forderung entsprechend Nachdruck verliehen werden, zum Beispiel mit Strafen wie Hausarrest. Dem Kind wird der Platz in der Familie zugewiesen, darüber definiert sich seine Identität. Meist werden Kinder schon früh in den Tagesablauf des Haushalts eingebunden und übernehmen einzelne Aufgaben.



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