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Bodenbelag Kinderzimmer

Idealer Boden für dein Kind

Bodenbelag Kinderzimmer
Kinder verbringen viel Zeit auf dem Fußboden. Sie krabbeln, spielen und toben, was das Zeug hält. Hier gibt es einige Tipps, die bei der Wahl eines schadstofffreien Bodenbelags zu beachten sind.
©iStock.com/ilona75

Von Teppich bis Parkett

In Kinderzimmern sind unterschiedliche Bodenbeläge denkbar. Toll ist es natürlich, wenn der Boden nicht nur für eine warme und geborgene Atmosphäre sorgt, sondern gleichzeitig robust und pflegeleicht ist. Bei der Auswahl ist auch zu bedenken, dass der Zimmerboden ohne den Einsatz von Chemie gereinigt und gepflegt werden kann.

  • PVC-Kunststoffböden sind zwar pflegeleicht, enthalten aber gefährliche Weichmacher wie Phtalate. Diese wirken leber- und nierenschädigend, weshalb auf diese weitestgehend verzichtet werden sollte.
  • Holzböden sind für das Kinderzimmer gut geeignet, denn dieser Bodenbelag ist warm und pflegeleicht. Darüber hinaus dienen Holzböden der Allergievorsorge. Das FSC-Siegel gewährleistet nachhaltige Forstwirtschaft. Europäisches Holz bietet sich hierfür an, Tropenhölzer dagegen nicht, da dieses häufig illegal abgeholzt wird. Auf diese Weise wird der Regenwald vor der Abholzung geschützt. Der Fortbestand des Tropenwaldes trägt zur Erhaltung der Pflanzenvielfalt bei. Zudem wirkt sich die Rodung der Tropenwaldbestände negativ auf das Weltklima aus und viele Naturvölker verlieren ihren Lebensraum.
  • Bei Laminatböden sollte darauf geachtet werden, dass das Material schadstoffarm ist und dass ein Kleber verwendet wurde, der ungiftig ist. Der Blaue Engel hilft bei der Orientierung.
  • Kork hat viele positive Eigenschaften. Unter anderem ist er fußwarm, schalldämpfend und verleiht dem Raum eine behagliche Atmosphäre. Allerdings ist zu beachten, dass das Material regelmäßig geölt und geschliffen werden muss.
  • Linoleum ist ein pflegeleichter Bodenbelag. Er wird aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Leinöl, Kork, Jutefasern und Gesteinsmehl hergestellt. In der Regel gehen keine gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe von ihm aus. Allerdings muss er vollständig verklebt werden. Dazu emissionsarmen Kleber auf Naturharzbasis nutzen.
  • Teppichböden können feinen Staub binden und sind somit für Allergiker-Haushalte geeignet. Zur Reinigung dabei einen Staubsauger mit Mikrofilter verwenden. Idealerweise kommen nur schadstoffarme Teppiche aus Naturfasern in Frage. Gütezeichen wie das „ETG“, das Greenline-Zeichen oder das GuT-Siegel helfen bei der richtigen Wahl. Bei Kokos, Sisal, Jute oder Binsen handelt es sich um umweltfreundliche Naturmaterialien. Synthetisch hergestellte Teppiche werden dagegen mit Antistatika behandelt, um zu verhindern, dass sie sich elektrostatisch aufladen. Die hierbei verwendeten Mittel sind in Kläranlagen und Gewässern schwer abzubauen.

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