Kindermöbel

Kindermöbel im Check

Kindermöbel
Eine gesunde Entwicklung des Kindes beginnt in den eigenen vier Wänden. Deshalb ist es auch wichtig, aus welchem Material das Bett, der Schrank oder die Regale des Kinderzimmers bestehen, da  Schadstoffe aus ihnen austreten können und die Raumluft belasten. Wir zeigen, welche Tipps es beim Kauf zu beachten gilt. ©iStock.com/ilona75

Auf Qualität setzen

Wichtig ist, dass Möbel keine Schadstoffe an die Innenraumluft abgeben. In der Regel dünsten vor allem Möbel mit gepressten Spanlatten Formaldehyd aus. PVC-haltige Möbelstücke, wie beispielsweise aufblasbare Plastik-Sessel, enthalten Weichmacher. Vom Kauf solcher Produkte ist deshalb abzuraten.

Hochwertige Massivholzmöbel vom Schreiner oder einem vertrauenswürdigen Möbelhaus sind die bessere Alternative zu Discount-Möbelstücken – auch wenn sie in der Anschaffung nicht gerade günstig sind. Sie enthalten nicht nur weniger Schadstoffe, sondern stellen gleichzeitig keine unnötige Gefahrenquelle dar. Sie kippen oder fallen nicht so leicht wie Plastikmöbel und sind deshalb ideale Wegbegleiter für kleine Weltentdecker. Grundsätzlich sind in Deutschland giftige Stoffe verboten. Dennoch können Holzmöbelstücke aufgrund des Klebers, Leims und der Beschichtung, die bei der Produktion verwendet werden, eine Quelle für Schadstoffe sein.

babyclub.de Team-Tipp: Vielleicht findet sich auch das ein oder andere schöne Secondhand-Möbelstück. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern unter Umständen auch den Geldbeutel.

Darauf ist außerdem beim Möbel-Kauf zu achten

  • Sind die Holzoberflächen behandelt? Wenn ja, auf natürliche Öle oder Wachse setzen. Bei weniger häufig genutzten Stücken, wie beispielsweise, bei Regalen kann sogar komplett auf eine Oberflächenbehandlung verzichtet werden.
  • Bei Schreibtischen und Kommoden darauf achten, dass nicht nur die Vorderfront aus Vollholz besteht. Speziell Rückseiten oder Schubladenteile auf Material überprüfen.
  • Griffe müssen fest angebracht werden können. Entsteht zwischen Griff und Möbelstück ein Schlitz, können sich die Kleinen schnell ihre Fingerchen darin einklemmen.
  • Kleinteile dürfen sich nicht leicht lösen lassen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie verschluckt werden.
  • Spitze Kanten ausschließen – beim Krabbeln oder Herumtoben kann es sonst schnell zu Tränen kommen.
  • Um zu verhindern, dass Schubladen beim Herausziehen auf das Kind fallen, müssen sie feststellbar sein.
  • Das Möbelstück sollte bis zum Boden geschlossen sein. So sammeln sich keine verschluckbaren Kleinteile darunter und neugierige kleine Ärmchen können sich nicht einklemmen.
  • Lieber beispielsweise eine Kommode kaufen als mehrere Regale. Potenzielle Staubfänger haben so keine Chance, da Plüschtiere und Co. hinter verschlossenen Türen gut verstaut sind.

Gütezeichen im Überblick

  • Möbel mit demUmweltsigel der Blaue Engel wurden auf Formaldehyd, Lösemittel und Weichmacher überprüft.
  • Das FSC-Siegel (Forest Stewardship Councils) versichert, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
Nicht vergessen: Möbel sowie viele andere Produkte aus Übersee unterliegen nicht unbedingt den in der EU geltenden Umwelt- und Gesundheitsstandards.

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Die neuesten Kommentare zu diesem Thema:
Anonym
Kommentar vom 29.07.2016 11:50
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Ich gehe von der Annahme aus, dass wenn man Geräte oder eben Möbel kaufen will, so lohnt es sich auf die Qualität zu achten. Es ist besser etwas mehr Geld auszugeben und etwas Gutes zu haben als etwas weniger und etwas Schlechteres zu bekommen. Deshalb habe ich lange passende Möbel für das Zimmer meines Kindes gesucht. Einen idealen Vorschlag fand ich erst bei Barste Design. Perfekte Qualität, Sicherheit und ausgezeichnetes Aussehen.

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