Waldorf-Kindergarten

Waldorf-Kindergarten: Antroposophie

Waldorf-Kindergarten
Der Waldorf-Kindergarten basiert auf den Gedanken Rudolf Steiners, der schon in den 60er Jahren eine Idee entwickelte, um einer Gefährdung der Kinder und ihrer Kindheit entgegenwirken zu können. Waldorf-Kindergärten haben keine festgelegten Konzepte sondern Rhythmen im Tages-, Wochen- und Jahresablauf.

Der Waldorf-Kindergarten legt besonders viel Wert darauf, sich für die Kinder Zeit zu nehmen, ihnen einen Rhythmus im Alltag zu bieten und beizubringen, der wiederum Sicherheit vermittelt. Außerdem ist es wichtig, das Spiel und die  Selbstständigkeit zu fördern.

Die direkte Umgebung des Kindes soll "nachahmenswert" gestaltet sein. Hierbei sind aber nicht nur die Kontaktpersonen gemeint, sondern auch die Haltung, die Atmosphäre und die Gesinnung anderer.

Bei der Ausstattung dieser Kindergärten fällt die Verwendung von natürlichen Materialien ins Auge – Naturfarben und Holz herrschen vor. Das Spielzeugangebot im Waldorf-Kindergarten soll in seiner Sparsamkeit die größte Vielfalt, Lebendigkeit und Kreativität im Spiel der Kinder hervorrufen. Der Erwachsene ist für Anregungen von größter Bedeutung. Er hilft, die Kinder vor Reizüberflutung durch Medien und Technik zu schützen. Die Kinder entwickeln im Umgang mit Holz, Wolle, Stein und anderen Naturmaterialien Phantasie und Kreativität.

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