Zwillinge & Co

Hilfe und Unterstützung für Mehrlingseltern

Teil 3: Hilfen von der Krankenkasse

Haushaltshilfe

Krankenkassen müssen eine kostenlose Haushaltshilfe gewährleisten, wenn sich die Haushalt führende Person im Krankenhaus, in einer Reha-Maßnahme, in Kur oder in häuslicher Krankenpflege befindet. Darüber hinaus liegt es im eigenen Ermessen der Krankenkasse, ob sie eine Haushaltshilfe gewährt. Wenden Sie sich deshalb bei Fragen, an ihre Kasse. Einige Krankenkassen bewilligen, innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Geburt eine Haushaltshilfe. Eine dauerhafte Haushaltshilfe ist für Zwillingseltern praktisch unerreichbar. Auch Drillingseltern bekommen sie nur bewilligt, wenn noch weitere Kinder zu versorgen sind. Gewähren Krankenkassen eine Haushaltshilfe, so müssen Eltern eine Zuzahlung von mindestens 5 € und höchstens 10 € leisten.

Mutterschaftsgeld

Das Mutterschaftsgeld gewähren die gesetzlichen Krankenkassen als Ersatz dafür, dass die Schwangere während der Mutterschutzfristen nicht arbeiten kann. Deshalb wird es nur den Frauen ausgezahlt, die in einem Arbeitsverhältnis stehen oder arbeitslos gemeldet sind. Der Leistungszeitraum beginnt sechs Wochen vor dem vorausberechneten Entbindungstermin und endet bei Mehrlingen zwölf Wochen nach dem tatsächlichen Entbindungstag. Die Höhe des Mutterschaftsgeldes entspricht dem durchschnittlichen Nettoeinkommen der vorangegangenen drei Monate, wobei die Krankenkasse höchstens 13 Euro pro Kalendertag zahlt und der Arbeitgeber den Restbetrag zuschießen muss. Bei Fragen wenden Sie sich am besten an Ihre Krankenkasse.

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