Kindergarten

Montessori-Kindergarten

Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und eigene Kreativität bestimmen die pädagogische Arbeit im Montessori-Kindergarten (Kinderhaus). Dabei werden die Kinder von ihren Erzieherinnen nicht geführt, sondern vielmehr unterstützt. Innerhalb dieses Ansatzes kommt der sogenannten Freiarbeit besondere Bedeutung zu. Während dieser Zeit können die Kinder nach eigener Wahl mit Materialien hantieren und spielen. Dabei können sie einer Sache soviel Aufmerksamkeit schenken wie möglich, sich beliebig viel Zeit dafür nehmen und darin alles mehrfach wiederholen.

Die besondere Atmosphäre, die in einem Montessori-Kindergarten herrscht, steht nicht zuletzt in Verbindung mit dem Umgang von Erzieherin und Kind. Die Erzieherin wird als Wächterin und Beobachterin der kindlichen Bedürfnisse und Entwicklungen verstanden, die das Kind zur Selbstständigkeit motivieren soll. Im Raum steht klar die Forderung des Kindes: „Hilf mir, es selbst zu tun“. Darüber hinaus nimmt die Sinnesschulung eine wichtige Rolle ein, bei der alle Sinne einzeln geschult werden. Die typischen Montessori-Materialien hierzu sind für Kinder sehr ansprechend und geordnet nach bestimmten physikalischen Eigenschaften wie Farbe, Form, Maß, Klang, Zustand von Rauheit usw. Sie sollen die Wahrnehmung schulen und grundlegende Einsichten in Sprache, Mathematik, Geometrie und Natur vermitteln.

Bei allen Erfahrungen stehen im Zentrum Ordnung, Stille, Konzentration, schöpferisches Lernen, Selbstentfaltung und Selbstständigkeit.




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