Gesunde Entwicklung

Nestwärme durch Feng Shui

Je besser die Energie fließt, umso angenehmer ist die Atmosphäre in einer Wohnung. Dies wirkt sich auf die Lebensenergie Ihres Kindes aus. In der Wohnung muss die Energie (Chi) frei fließen können, damit es nicht zu Blockaden kommt, die die Harmonie eines Raumes stören. Gelenkt wird das Chi durch die Anordnung der Möbel und spezielle Accessoires sowie den gezielten Einsatz von Farben, Mustern, Materialien und Licht.

Lassen Sie die Energie fließen

Die einfachste Maßnahme, so banal das klingen mag, ist zunächst das Aufräumen. Ein mit Spielzeug, Möbeln und sonstigen Dingen vollgestopftes Kinderzimmer behindert die Entwicklung Ihres Kindes. Mindestens einmal im Jahr sollten Sie einen Großreinemachetag einplanen, um Gegenstände, die aufgrund der raschen Veränderung Ihres Kindes unnütz geworden sind, zu entfernen und Platz für Neues zu schaffen. Dies sorgt für geistige und energetische Belebung.
Tipp: Auch der Lernplatz Ihres Kindes sollte stets aufgeräumt sein. Jeder Gegenstand strahlt Energie ab, an einem vollen Schreibtisch ist es deshalb schwieriger, sich zu konzentrieren.

Licht: aktivierend und belebend

Aus hygienischen Gründen, ist ein Teppichboden im Kinderzimmer weniger empfehlenswert. Optimal wäre ein Teppich aus Naturmaterialien auf einem Holzboden. Atmungsaktive, natürliche Materialien haben eine bessere Chi-Ausstrahlung als Kunstprodukte.
Mit Hilfe von Teppichen gelingt es, Nischen (Geborgenheit) zu schaffen oder den Raum in verschiedene Zonen (z.B. zum Spielen) zu unterteilen.
Licht ist essentiell und Kinder benötigen eine Menge davon. Das Kinderzimmer sollte deshalb möglichst ein großes oder mehrere kleine Fenster besitzen. Damit Ihr Kind auch abends oder an düsteren Wintertagen ausreichend mit Licht versorgt wird, wählen Sie eine gute künstliche Lichtquelle: Lustige Wand- und Eckleuchten sorgen nicht nur mit ihrem Licht für eine angenehme Atmosphäre, sie machen auch einfach Spaß zum Anschauen. Vermeiden Sie grelle Spots, die direkt auf den Menschen gerichtet sind.
Tipp: In „drückenden“ Räumen (Dachschräge, Balken) wirkt nach oben strahlendes Licht ausgleichend.

Farbenvielfalt

Jede Farbe hat eine bestimmte Ausstrahlung und weckt unterschiedliche Gefühle und Empfindungen im Menschen: Blau- und Grüntöne wirken eher kühl. Gelb, Braun und Orangetöne haben eine warme Austrahlung. Rot wirkt äußerst „feurig“ und aktiv und sollte deshalb sparsam eingesetzt werden.
Falls der Raum dies zulässt, können der Schlaf- und der Spielbereich mit unterschiedlichen Farben gestaltet werden. Eine Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit im Schlafbereich erreichen Sie mit ruhigen und sanften Farbtönen, wie pastelliges Gelb, Orange oder Beige. Im Spielbereich dagegen dürfen leuchtende, fröhliche Farben überwiegen. Ausnahme: Wenn Ihr Kind hyperaktiv und ausgesprochen unruhig ist, verzichten Sie auf stimulierende Rottöne und wählen besser besänftigende, „kühle“ Pastellfarben, etwa Grün, Türkis oder Hellblautöne.

Muster und Formen

Grundsätzlich sollten nicht zu viele Dreiecks-, Streifen- oder Karomuster im Kinderzimmer vorkommen. Als Ausgleich zu der geradlinigen Form des Raumes (und in der Regel auch der Möbel) sind blumige, weich fließende und abwechslungsreiche Designs und Farbverläufe das richtige. Diese nähren das sich wandelnde Gemüt des Kindes viel besser als alles zu Geradlinige.weiter zum Artikel: Feng Shui Accessoires

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