Alleinerziehend

Selbstbewusstsein als Alleinerziehende(r)

Hätten Sie’s vermutet? Die Hälfte aller Paare trennt sich bereits während der Schwangerschaft. 54 Prozent verlassen dabei Ihren Partner, weil unterschiedliche Differenzen keine gemeinsame Zukunft ermöglichen. Kein leichter Entschluss: Einerseits braucht das Kind beide Elternteile, andererseits kann es für Entwicklung des Kindes angenehmer sein in einer friedlichen Single-Umgebung aufzuwachsen, als in einem spannungsgeladenen Familienumfeld. Alleinerziehende, die sich entschieden haben, ihr Kind als „Single-Eltern“ großzuziehen blicken überraschend positiv in die Zukunft: An Ihren Wünschen wie die große Liebe und eine neue Familie halten die meisten nach wie vor fest. Experten rechnen damit, dass heute schon jede 5. Familie eine so genannte „Patchworkfamilie“ ist, bei der jeder Partner eigene Kinder in die Beziehung mit einbringt.

Gerade weil heute Beziehungen oft nicht mehr ein Leben lang halten, ist es für Alleinerziehende wichtig, feste Konstanten in ihrem Leben zu haben. Dazu gehören in erster Linie Kontakte zu Eltern, Freunden, Bekannten und Verwandten. Immerhin gaben 90 Prozent der allein erziehenden Befragten an, Unterstützung von Ihrem sozialen Umfeld zu erhalten.

Tipp: Schauen Sie doch einmal in unser Kontaktforum! Vielleicht finden Sie dort Mütter und Väter in einer ähnlichen Situation oder auch neue Freunde.

Nicht zu vergessen: die 14 Prozent der Frauen, die sich ganz bewusst für eine „Single-Elternschaft“ entschieden haben! Hollywoods mächtigste Frauen haben gezeigt, dass es geht: Madonna wählte Ihren Fitness-Trainer Carlos Leon ausschließlich zwecks Zeugung von Töchterchen Lourdes. Oscar-Preisträgerin Jodie Foster soll sich in einer Samenbank bedient haben. Calista Flockhart, sowohl in der Serie „Ally McBeal als auch im Privatleben die Verkörperung eines Großstadtsingles, adoptierte ein Kind.

Auch die 18 Prozent der allein erziehenden Männer fallen „aus der Rolle“ und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Noch in der Minderheit fehlt es diesen aufgeklärten Vätern meist an Vorbildern oder Verhaltensregeln. Von der Gesellschaft teils belächelt, teils bewundert, müssen sie ihre Rolle selbst definieren. Deshalb ist es für sie besonders wichtig, sich zu informieren und Kontakte mit anderen Vätern in derselben Situation zu knüpfen, zum Beispiel unter www.vafk.de (Väteraufbruch für Kinder e.V.).


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