Zink Schwangerschaft

Zink

Das Spurenelement Zink benötigt der Körper, damit die über 50 Enzyme, die z.B. an der Bildung des Erbguts beteiligt sind, ihre Funktion ausüben können. Außerdem beeinflusst Zink das Wachstum, die Zellerneuerung, das Immunsystem und die Sexualhormone. Zudem steuert Zink freien Radikalen entgegen, die versuchen Zellen zu schädigen.

Was bewirkt Zink in der Schwangerschaft?

Da das Spurenelement "Zink" nachweislichen Einfluss auf die Zellteilung hat, haben Schwangere besonders ab dem vierten Monat einen erhöhten Zinkbedarf. Es wird vermutet, dass ein Zinkmangel in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim ungeborenen Kind führen kann. Ein geringer Zinkmangel begünstigt ein niedriges Geburtsgewicht des Kindes. Bei einem ausgeprägten Mangel an Zink in der Schwangerschaft steigt das Risiko einer Fehlgeburt.

Kleiner Bonus: Achtet auf ausreichend Zink in der Nahrung, denn das hilft Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden!

Welche Produkte sind zinkhaltig?

Besonders gute Zinkquellen sind:

  • Fleisch: Lamm-, Rind- und Putenfleisch
  • Fisch: Sardinen
  • Milcherzeugnisse, vor allem Hartkäse
  • Eier
  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse
  • Trockenfrüchte
  • Weizenkeime

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