Blutarmut
Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft an Blutarmut, besonders im letzten Viertel. Der Grund dafür ist das Wachstum des Kindes. Vor allem bei Wachstumsschüben holt sich das Kind von der Mutter die benötigten Wachstums- und Baustoffe für die Blutbildung. Dabei kommt es bei der Mama nicht selten zu Blutarmut.
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Blutarmut - Ursachen
Eine Blutarmut in der Schwangerschaft kann verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören unter anderem:
- Eisenmangel: Während der Schwangerschaft besteht ein besonders hoher Bedarf an Eisen. Eisen steckt vor allem in: Fisch und Fleisch, Gemüse, Getreide, getrocknete Früchte, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukten.
Tipp: Die Aufnahme von Eisen kann mit Hilfe von Vitamin C verbessert werden. Deshalb sollte viel Vitamin C mit der Nahrung aufgenommen werden. Beispielsweise: Fisch, rohes Gemüse, Kartoffeln und Zitrusfrüchte.
- Folsäuremangel: Auch an Folsäure besteht während der Schwangerschaft ein erhöhter Bedarf. Folsäure steckt vor allem in grünem Gemüse, Bohnen, Haferflocken, Pilzen und Hefe.
- Verdünnungsanämie: In der Schwangerschaft nimmt die Blutmenge zu. Während die Menge der Blutzellen um etwa 20 bis 25 Prozent zunimmt, steigt der flüssige Anteil des Blutes um 30 Prozent. Dadurch wird das Blut verdünnt.
Blutarmut - Kontrolle
In der Schwangerschaft werden regelmäßig Blutwerte gemessen. Die Diagnose Blutarmut wird anhand eines Blutbilds gestellt. Entscheidend sind die Zahl der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), der Gehalt an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) und das Verhältnis von Blutzellen zu Blutflüssigkeit (Hämatokrit).
Das Ergebnis wird im Mutterpass unter „HB“ eingetragen.
Hilfe bei Blutarmut
Wichtig: eventuelle Blutarmut unbedingt mit dem Arzt abklären!
Er kann folgende Präparate zur Behandlung oder zur Vorbeugung verschreiben:
- Eisenpräparate
- Folsäurepräparate
- Vitaminpräparate
Weitere Tipps:
Am besten reichhaltig und abwechslungsreich ernähren, sowie auf den Konsum von Alkohol und Zigaretten verzichten.
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