Ersttrimesterscreening

Die Kombination macht's

Ersttrimesterscreening
Das Ersttrimesterscreening, auch First-Trimester-Screening genannt, dient dazu Chromosomenanomalien wie z. B. das Down-Syndrom beim Ungeborenen zu entdecken. 

©iStock.com/liseykina

Das wird beim Ersttrimesterscreening untersucht

Das Ersttrimesterscreening findet zwischen der elften und 13. Schwangerschaftswoche statt und ist eine Kombinationsuntersuchung, bei der verschiedene Werte untersucht werden, um eine Risikowahrscheinlichkeit zu berechnen. Die Untersuchung besteht aus einer Nackenfaltenmessung und einem Bluttest, bei dem zwei Werte des mütterlichen Blutes kontrolliert werden: PAPP-A* und freies β-hCG**. Um eine Aussage darüber treffen zu können, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Kind mit einer Anomalie auf die Welt kommen würde, werden neben den Untersuchungsergebnissen der Nackenfaltenuntersuchung sowie des Blutes, das Alter der Mutter einberechnet. Jedoch handelt es sich bei dieser Untersuchung um eine Wahrscheinlichkeitsangabe und um keine genaue Diagnose. Ein annähernd eindeutiges Ergebnis kann jedoch nur durch ein invasives Verfahren wie eine Fruchtwasseruntersuchung erreicht werden. Das Ersttrimesterscreening müssen die Eltern aus eigener Tasche bezahlen, da es nicht in den Mutterschaftsrichtlinien vorgesehen ist.

* Bei PAPP-A handelt es sich um ein Protein, welches über eine mögliche Fehlbildung des Fötus Auskunft geben kann.
** β-hCG (Humanes Choriongonadotropin) ist ein in der Plazenta gebildetes Hormon. Es sorgt dafür, dass eine Schwangerschaft erhalten bleibt.

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