MUTTERPASS
Abschluss-Untersuchung
Im Mutterpass wird als Abschlussuntersuchung festgehalten, wie die Geburt und das Wochenbett verlaufen sind. Auch Untersuchungen des Neugeborenen werden dokumentiert. Am Tag der Entlassung aus der Klinik und sechs bis acht Wochen nach der Geburt werden Sie noch einmal untersucht. Diese Ergebnisse werden ebenfalls im Mutterpass vermerkt. Abbildung: Abschlussuntersuchung im Mutterpass
Die Informationen werden von der Klinik, in der Sie entbunden haben, oder von Ihrer behandelnde Hebamme erhoben und sind unterteilt in:
Schwangerschaft:
Vermerken Ihrer statistischen Daten
Geburt:
Hier werden der Verlauf und die wichtigsten Daten zum Kind, unter anderem die Apgar-Zahl, festgehalten:
Gleich nach der Geburt wird der Agpar-Test durchgeführt, um den Zustand des Neugeborenen so genau wie möglich zu erfassen. Die Ergebnisse zeigen, wie Ihr Kind die Geburt überstanden hat, wie gut es den Anpassungsprozess bewältigt und ob es sich nach anfänglichen Schwierigkeiten schnell erholt hat. Untersucht werden fünf Lebensfunktionen. Für jeden Einzeltest bekommt das Neugeborene eine Note zwischen 0 und 2. Diese werden addiert: Acht bis zehn Punkte bedeuten, dass es dem Kind gut bis sehr gut geht, eine Bewertung unter sieben lässt eine (oft vorübergehende) Störung vermuten. Deshalb wird der Apgar-Test nach fünf und noch einmal nach zehn Minuten wiederholt.
Wochenbett:
Hier werden das Ergebnis Ihrer Abschlussuntersuchung, die Blutgruppe des Kindes und sein Entlassungsdatum aus der Klinik vermerkt.
Wichtig: Den Mutterpass sollten Sie immer bei sich tragen, denn durch ihn kann sich jeder Arzt sofort einen Überblick über den Verlauf Ihrer Schwangerschaft verschaffen. So können Sie sicher sein, dass in der Geburtsklinik oder auch im Notfall die entsprechenden Vorkehrungen getroffen werden.
Auch für den Fall einer weiteren Schwangerschaft sollten Sie den Mutterpass auf jeden Fall aufbewahren.
