MUTTERPASS
Anamnese, allgemeine und besondere Befunde
Anamnese ist die Ermittlung der gesundheitlichen Vorgeschichte eines Patienten.Abbildung: Anamnese im Mutterpass
Befunde der Erstuntersuchung
Die Befunde der Erstuntersuchung (Anamnese) werden genau dokumentiert. Die Punkte des 26 Fragen umfassenden Katalogs verschaffen einen Überblick über Ihre gesundheitliche Vorgeschichte und mögliche Risiken.
Durch die Anamnese kann der Arzt zudem feststellen, ob es sich um eine so genannte Risikoschwangerschaft handelt. Wenn nur eine der aufgeführten Fragen mit "ja" beantwortet wird, liegt aus ärztlicher Sicht eine Risikoschwangerschaft vor. Sie müssen sich deshalb aber keine Sorgen machen. Es bedeutet lediglich, dass die Schwangerschaft besonders sorgfältig betreut und beobachtet wird.
Beratung der Schwangeren:
Aufgabe des Arztes bzw. der Hebamme ist es auch, Sie während der Schwangerschaft zu beraten. Dazu zählen unter anderem die Themen Ernährung, Medikamente, Genussmittel, Beruf, Sport und Reisen. Sie sollten aber auch über mögliche Risiken aufgeklärt werden und erläutert bekommen, wie Sie sich am besten auf die Schwangerschaft einstellen. Fragen Sie Ihren Arzt/ Ihre Hebamme auch nach Geburtsvorbereitung und Schwangerschaftsgymnastik.
Besondere Befunde im Schwangerschaftsverlauf
Dieser zweite Risiko-Katalog bezieht sich auf Probleme, die während der Schwangerschaft auftreten können. Dazu gehören z. B. seelische Belastungen, frühe Blutungen oder Infektionen.
Terminbestimmung:
Der Arzt berechnet den voraussichtlichen Geburtstermin des Kindes. In den ersten drei Monaten der Schwangerschaft kann dieser Termin durch eine Ultraschalluntersuchung korrigiert werden.
