Mutterpass

Das Gravidogramm

In das Gravidogramm werden die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchungen eingetragen. Neben den Daten der Mutter (z.B. Gewichtszunahme, Blutdruck, Eisenwert, etc.) wird hier auch die Entwicklung des Kindes genau dokumentiert.

  • Fundusstand:
  • Eintragung der Gebärmuttergröße
  • Kindslage:
  • Die Kindslage gewinnt erst gegen Ende der Schwangerschaft an Bedeutung. Etwa vier Wochen vor der Geburt nimmt das Baby seine endgültige Lage ein. Bei den letzten Vorsorgeterminen wird deshalb sorgfältig untersucht, wo Kopf und Steiß des Ungeborenen liegen.
    Gebräuchliche Abkürzungen dafür sind:
    SL - Schädellage
    BEL - Beckenendlage oder Steißlage
    QL - Querlage
  • Herztöne:
  • "+" bedeutet, die Herztöne des Kindes wurden gefunden. Die Herzfrequenz ist für den Arzt ein wichtiges Indiz dafür, dass es dem Kind auf seinem Weg ins Leben gut geht.
  • Kindsbewegungen:
  • "+" bedeutet, Bewegungen wurden festgestellt
    Sie sind ebenfalls ein Zeichen dafür, dass es dem Kind gut geht.
  • Ödeme/Varikosis:
  • Eine Eintragung erfolgt, wenn bei Ihnen Wassereinlagerungen oder Krampfadern festgestellt werden.
  • Gewicht:
  • Hier wird kontrolliert, ob die Gewichtszunahme des Babys normal verläuft.
  • RR syst. diast.:
  • In diesem Abschnitt werden Ihre Blutdruckwerte vermerkt. Dies ist wichtig, da es bei zu niedrigem Blutdruck zu einer Mangelversorgung des Kindes kommen kann. Zu hoher Blutdruck muss ebenfalls beobachtet werden.
  • HB (Ery):
  • Ihr Blut wird auf seinen Hämoglobin(HB)-Wert untersucht. Auf diese Weise kann ein Eisenmangel festgestellt werden.
  • Sediment:
  • Bei jedem Vorsorgetermin wird mit Hilfe eines Teststäbchens Ihr Urin auf Eiweiß, Zucker, Nitrit (Bakterienstoffwechsel-Produkt) oder Blut untersucht. Die Ergebnisse werden hier eingetragen.
  • Vaginale Untersuchung:
  • Hierbei ertastet der Arzt die Beschaffenheit von Muttermund und Gebärmutterhals. So kann er rechtzeitig eine Frühgeburtsneigung erkennen.
  • Sonstige Befunde:
  • Festhalten von Untersuchungsergebnissen, die zusätzlich durchgeführt wurden, zum Beispiel der Triple-Test, um die Wahrscheinlichkeit für das Down-Syndrom zu berechnen.

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