Klassische Kinderlieder

Horch, was kommt von draußen rein

Kinderlied Horch, was kommt von draußen rein
Das Kinderlied „Horch, was kommt von draußen rein“ ist ein beliebtes deutsches Volkslied, das vom Herzschmerz handelt. Seine Angebetete geht am Haus vorbei und hält Hochzeit, was für den Burschen zugleich ein Trauertag wird. Er zieht sich zurück und trägt seinen Schmerz allein.

"Horch, was kommt von draußen rein": Instrumental

Violine: Christine Busch; Klavier: Juliane Ruf

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"Horch, was kommt von draußen rein" Text

1. Strophe:
Horch, was kommt von draußen rein? Hollahi, hollaho!
Wird wohl mein Feinsliebchen sein. Hollahiaho!
Geht vorbei und schaut nicht rein, hollahi, hollaho,
wirds wohl nicht gewesen sein. Hollahiaho!

2. Strophe:
Leute haben's oft gesagt, hollahi, hollaho,
was ich für'n Feinsliebchen hab. Hollahiaho!
Lass sie reden, schweig fein still, hollahi, hollaho,
kann ja lieben, wen ich will. Hollahiaho!

3. Strophe:
Wenn mein Liebchen Hochzeit hat, hollahi, hollaho,
ist für mich ein Trauertag. Hollahiaho!
Geh ich in mein Kämmerlein, hollahi, hollaho,
trage meinen Schmerz allein. Hollahiaho!

4. Strophe:
Wenn ich dann gestorben bin, hollahi, hollaho,
trägt man mich zum Grabe hin. Hollahiaho!
Setzt mir keinen Leichenstein, hollahi, hollaho,
pflanzt mir drauf Vergissnichtmein. Hollahiaho!

Melodie und Text: unbekannter Herkunft, um 1870 entstanden, in vielen Textvarianten überliefert

KINDERLIEDER. Ein Benefizprojekt für das Singen mit Kindern von Carus und SWR2
www.liederprojekt.org © 2011 Carus-Verlag, Stuttgart

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